Blog-Parade 2014: Meiner ist der Größte…

Ach Gott, ja… ist schon wieder Sommer. Wird wohl wieder Zeit für eine Blog-Parade – oder was meinen Sie?

Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass hier im Blog derzeit nicht so wirklich der Bär steppt. Ich schreibe weniger, Sie kommen seltener vorbei. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass Sie alle den ganzen Tag in der Eisdiele sitzen und sich durch die Karte essen. Wir übrigens auch. Herr Müller hatte letztens wieder einen Baileys-Becher. Sonst eher nicht für Hoch- oder Höherprozentiges zu haben, ändert sich das oft in Verbindung mit Eiscreme. Schmeckt dann auch viel besser. Und ich hatte… warten Sie mal… ich wechsle derzeit zwischen Bananasplit und AfterEight-Becher. Letzterer ist, je nach Laune der Bedienung, mal mehr, mal weniger mit Minzlikör versetzt. Seit letztem Jahr habe ich da so eine dezente Affinität

Aber machen wir mal Schluss mit der langen Einleitung. Und kommen zum Thema:

Blog-Parade 2014: Meiner ist der Größte!

Bitte stellen Sie die Schnappatmung ein! Ich meine Ihren Eisbecher!

Machen Sie mir doch bitte ein Foto Ihres Lieblings-Eisbechers dieses Sommers und lassen sie ihn aussehen wie den Mount Everest. Dieses Foto schicken Sie mir und ZACK! sind Sie Teil der Blog-Parade 2014. 

Selbstverständlich dürfen Sie auch mit Eis am Stiel, Eis in der Tüte, in der Waffel und auf die Faust mitmachen. Hauptsache Eis. Und wenn Sie in Grönland Urlaub machen und dort unbedingt den Gletscher probieren wollen… na gut, dann macht auch der mit. Aber bitte vermeiden Sie Anstößigkeiten in jeglicher Form.

Schicken Sie Ihr Foto (gern mit Text zum Bild) per Mail an diefraumueller@googlemail.com, schicken Sie mir bitte außerdem einen Link zu Ihrem Blog oder Ihrer Website (der/die weder kommerzielle noch pornographische oder fremdenfeindliche Inhalte hat) und melden sich außerdem kurz in den Kommentaren. Letzteres deshalb, damit Sie mir im Postfach nicht aus Versehen als SPAM verloren gehen.

Am Ende versuche ich mich dann in der Erstellung des größten Eisbechers der Welt – zusammengefügt aus Ihren tollen Bildern. Auch eine namentliche Nennung mit Blog-Verlinkung wird selbstverständlich nicht fehlen.

Zeit haben Sie übrigens genug. Von jetzt an läuft die Zeit etwas mehr als 4 Wochen lang, nämlich bis zum 05.September. Auch deshalb, weil ich selbst noch in den Urlaub fahren und das perfekte Eis suchen muss.

Ich freue mich darauf, wenn Sie fleißig mitmachen und vor allem: Fleißig weitersagen. Danke!

Und jetzt wieder ab in die Eisdiele!

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Wintersport…

Draußen lärmt es, als wäre schon Frühling. Die jämmerlichen Schneereste können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Tierreich schon wieder auf Frühling umgeschaltet hat. Die Pflanzenwelt übrigens auch. Drei Tage kümmerlicher fränkischer Winter reichen eben nicht aus, um winterlichen Flair zu zaubern. Herr Müller hat es übrigens richtig gemacht – der ist letzte Woche noch einmal in den Winter gefahren. Hat Urlaub mit Kumpels und Ski gemacht. So ganz ohne Kind und Kegel… Ich würde jetzt gern behaupten, dass es ohne den Gevatter richtig entspannt und nett war. War´s aber nicht.

Wissen Sie übrigens, was lustig ist? Dass man, wenn man erzählt, dass der Gatte gerade Skiurlaub macht, immer mitleidig beäugt wird. Dann folgt stets der Satz: „Danach machst du dann erstmal eine Woche Wellness-Urlaub.“ Genau. Wellness. Ich. Ich hab´s ja im echten Leben schon nicht so mit Nähe. Da werde ich sicherlich nicht als allererstes zur Massage und Gesichtspflege gehen. Obwohl man ja auch wellnessen kann, indem man pausenlos isst und schläft. Oder shoppt. Oder so. Vielleicht mache ich ja etwas in der Art.

Um zu verhindern, dass Sie jetzt darüber schimpfen, was der Müller im Schnee macht, während die Müllerin mit zwei kleinen Kindern daheim ausharren muss, möchte ich eines anmerken: Ich fahre nicht Ski. Ich mag´s auch nicht. Das soll der Müller mal schön alleine machen. Es macht für einen Fischkopp wie mich einfach keinen Sinn, erst umständlich auf einen Berg hinaufzukraxeln, um dann innerhalb weniger Minuten wieder auf zwei Stöckchen ins Tal hinabzudonnern. Dann ist es ja auch nicht unwesentlich kalt im Schnee. Und überhaupt.

Ich gucke jetzt mal, wie weit die Schneeglöckchen schon aus der Erde gucken. Oder die Krokusse. Ach und die Tulpen…

Na, so ein Sommer aber auch…

Geschafft! Die Blog-Parade „So ein Sommer aber auch“ kann starten.

Vielen Dank für die vielen Fotos, Kommentare, Weitersager. Ich freue mich sehr, dass so viele von Ihnen nicht nur gelesen und kommentiert sondern auch mitgemacht und mir ihren Schnappschuss des Sommers geschickt haben. Und jetzt lasse ich Sie in den vielen schönen Blogs stöbern. Viel Spaß!

So ein Sommer aber auch – Blog-Parade 2013

Wissen Sie, was mir aufgefallen ist? Im Sommer sind Sie am liebsten am Wasser. Oder im Wasser. Oder Sie trinken etwas, in dem Wasser drin ist… und so sieht, um es mal auf das Wesentliche zu reduzieren, dann Ihr Sommer aus.

Oder so:

So_ein_Sommer_aber_auch

Ein Klick auf´s Bild vergrößert die Collage übrigens – nur für den Fall, dass Sie ein paar mehr Details benötigen, um Ihren eigenen Schnappschuss wiederzufinden.

Aber fangen wir am besten ganz vorn an:

AnkeandersaarAnkeanderSaar zum Beispiel hat 2,5 Wochen Urlaub gemacht. Irgendwo mit Schuhen und Fahrrad und Boot. Der Rest bleibt ihr Geheimnis.

BoelleliBoelleli hat Eiscafé gegess… trunken. In der Schweiz. Am Genfer See. Ich bin neidisch…

Broken-SpiritBroken Spirit ist geradelt. Durch  Frankreich, die Schweiz, Italien, Slowenien, Österreich, Tschechien und Deutschland. Wun. Der. Schön.

Cati_BasmatiCati Basmati hatte was mit Flip-Flops, Gießkanne und Wulfhild am Lieblingsbrunnen.

claus_astClaus Ast (hüüüaaa!) war auf dem Pferdehof und kann es immer noch kaum fassen… hat aber herausgefunden, wo man die Ostfriesenwitze schmiedet. Mit einer dieser neumodischen Tintenkameras hat er eine besonders beeindruckende Szene seines Urlaubs festgehalten.

EuleEule, die ganz ohne Blog daherkommt, hatte einfach nur schöne Abende im Sommer in der Bar ihres Hotels.

family4travel_smallfamily4travel hat in Großbritannien das Wetter studiert und schottische Hügelgräber erkundet.

FlohnmobilFlohnmobil hat beim House-Sitting in Schweden einem ganz besonderen Konzert gelauscht.

frau_dr_seltsamFrDrSeltsam hat in Spuckweite des Zippendorfer Strandes gewohnt. Und Boot gefahren ist sie da auch. Mit Zwei- und Vierbeiner.

herrundfraumuellerherrundfraumueller (ja, auch wir machen selbstverständlich mit) ist unter einem Fluss entlang gewandelt und hat dabei fliegende Fische beobachtet.

InchInch war in den USA und hatte dort ausgiebig Gelegenheit, das örtliche Verkehrssystem nebst -teilnehmern zu studieren.

kalimera-hellasKalimera-Hellas hat Dank ihrer Tochter einen Blick in die Zukunft getan und freut sich nicht so…

menzelineMenzeline hat eine schöne Auswahl an Sommerfotos geschickt. Unter anderem Wasserski-Fahrer.

michmithundmichmithund ist mit Hund an der Wismarer Bucht entlang geschlendert. Und hat ganz nebenbei stimmungsvolle Bilder geschossen.

Miss_Webermissweber hat Kind(er) und Kegel an den Kulkwitzer See bei Leipzig zum Campen geschickt. Die daheim gebliebenen Frauenzimmer nutzten die sich plötzlich auftuende Freizeit für sinnvolle Tätigkeiten: Mit  Kino-, Cocktailbar- und Opernbesuchen nämlich. Richtig so!

OpaOpa hat badendes Federvieh beobachtet.

PatriciaPatricia, die auch keinen Blog zum Verlinken hat, hat ebenfalls eine schöne Auswahl an Sommerbildern geschickt, von denen ich den Schnappschuss vom Langener Waldsee ausgewählt habe. Das Motiv passte so schön in die Collage.

rakotkrumpliSinikka von rakotkrumpli hat sich mit Babybauch beim Schnorcheln ablichten lassen. Im Kroatischen Meer. Schön!

rosenruthie_smallRosenruthie hat es sich mit Katze  im Schatten unter den Büschen im eigenen (Miets-)Garten bequem gemacht.

SilberdistelSilberdistel ließ sich vom Gatten beim Wandern kühle Getränke reichen.

von-lieben-und-lebenAnnie hat das Lieblingskind fotografiert.

wohlfuel-raumUnd Judith ist Happy Jack begegnet: In Kalifornien traf sie auf einen skurrilen VW-Bus und ließ sich von seinem Besitzer das Kunstwerk aus Comic-Figuren und religiöser Deko noch genauestens erklären. Gegen eine kleine Spende durfte sie dann sogar noch ein Foto vom Bus machen.

(Die Veröffentlichung der Fotos erfolgt mit Erlaubnis der Urheber.)

Krims…

So ein Urlaub hält aber auch gar nicht vor. Da kann man wochenlang nur an irgendwelchen Stränden herumgelegen haben – kaum schließt sich die Bürotür hinter dem eigenen Rücken, setzt schon wieder dezentes Herzflattern ein. Natürlich könnte das auch an den zwei Tassen Kaffee liegen, die man vorher auf die Schnelle gestürzt hat, um sich Mut anzutrinken. Wahrscheinlich gibt es aber andere, naheliegende Gründe. Gründe, die direkt mit der Arbeit zu tun haben… Beruhigend ist zumindest die Tatsache, dass sich der Stresskreislauf nach der ersten Woche wieder ein bisschen reguliert. Aber nur ein bisschen.

Der kleine Herr Müller indes ist jetzt ein Kindergartenkind. Heute hat man mich zum ersten Mal nach Hause geschickt. An der Tür griff mein Sohn die Hand der netten Kindergartentante, steuerte die Bauecke an und mich wies man mit einem dezenten „Sie gehen jetzt mal nach Hause“ auf meine Überflüssigkeit hin. So schnell werden die Kleinen groß.

In Großbritannien übrigens hat man Ärger mit anderen Großen. Mit Häusern, die Autos und Fahrräder schmelzen, zum Beispiel. Das Walkie Talkie Building in London mit seiner wunderschönen Fensterfront schafft es nämlich tatsächlich, bei einem bestimmten Sonneneinfallwinkel eine Hitze zu entwickeln, mit der man schon mal Eier braten kann. Die spezielle Architektur des Gebäudes ähnelt dezent einem Parabolspiegel. Steht die Sonne nun günstig, entstehen auf der gegenüberliegenden Straßenseite für 2 Stunden am Tag brenzlige Situationen. Das ist so schlimm, dass man sich nun entschieden hat, die Spiegelfront abzuhängen, um den Hotspot zu entschärfen. Natürlich könnte man jetzt unken, das Ganze sei nur eine Art versteckter Waffentest, denn schon Archimedes soll ja seinerzeit mit Parabolspiegeln zum Zwecke von Flottenversenkungen experimentiert haben. Möglicherweise haben wir es aber nur mit einem Webegag zu tun: „London – Hier brennt die Luft!“

Übrigens: Die Blog-Parade „So ein Sommer aber auch“ geht in die letzte Runde. Einige von Ihnen haben Fotos angekündigt, suchen aber noch nach dem optimalen Schnappschuss. Oder nach dem hässlichen Hund mit Hut in Berlin Mitte – der, der sich so schlecht fotografieren lässt, weil er verdammt schnell rennen kann. Aber immer mit der Ruhe – Sie haben noch 3 volle Tage. Ich freue mich darüber hinaus sehr über Ihre rege Teilnahme. Danke!

Aufgelöst…

Unsere Haustauscher tun noch so, als wären Sie im Urlaub. Allein, sie sind es nicht mehr. Die Blognachbarschaft ist wohl noch etwas im Rückstau mit der Verarbeitung der Eindrücke. Dabei hätte ich gar nicht gedacht, dass es über unser fränkisches Umland so viel zu schreiben gibt. Oder zu fotografieren. Da muss man nur mal zehn Jahre irgendwo wohnen, um aus anderer Leute Blogs zu erfahren, wie vielfältig die Wahlheimat ist. Vielleicht machen wir unseren nächsten Urlaub einfach mal in Franken. Und entdecken das Umland…

Nichtsdestotrotz haben sich die Haustauscher mit aber mal so gar nichts verraten. Bis auf ein Foto unserer Katze vielleicht. Da kann Ihnen natürlich keiner zumuten, dass Sie drauf kommen, wer bei uns gewohnt hat. Oder wo wir waren. Von der Ostsee mal abgesehen.

Also, da die Tauscher so wacker dicht gehalten haben, erlaube ich mir zu verkünden, dass unser Housesitting-Experimentier-Urlaub richtig klasse war. Und dass es viel weniger komisch ist, bei (fast) fremden Leuten zu wohnen, als man vorher denkt. Und wenn wir irgendwann mal wiederkommen dürfen, würden wir gern…

Wie war es denn bei Euch so, liebe Silberdistel?

Fast Ende…

Ich muss meine Fotos sichten. Alle Omas wollen Ferienschnappschüsse haben. Selbstverständlich der Müllerschen Brut wegen. Keinesfalls wegen uns. Aber wir sind Kummer gewöhnt…

GassiNebenbei lasse ich den Tauschurlaub Revue passieren. Am letzten Abend vor dem Heimflug hatten wir ja noch spontanen Besuch aus der Blognachbarschaft. Michmithund vom gleichnamigen Blog hat sich mit Hund auf einen Plausch blicken lassen. Kind 1 durfte das brave Tier Gassi führen, obwohl wir der Fairness halber zugeben müssen, dass es eher der Hund war, der das Kind Gassi geführt hat. Nebenbei fachsimpelten wir über die Unanguckbarkeit von Sternen am nächtlichen Sommerhimmel…

Ach ja, ich muss Ihnen ja noch verraten, wo wir nun geurlaubt haben. Morgen, ok? Oder übermorgen. Oder so.

In einer Woche beginnt darüber hinaus wieder der Ernst des Lebens. Dann ist unser Urlaub definitiv vorbei. Gelegenheit für mich, Sie an Ihr Foto für die Blog-Parade „So ein Sommer aber auch“ zu erinnern. Einige von Ihnen haben bereits Ihr Bild geschickt, aber da ist sicher noch mehr drin! Mein Fotobeitrag hat übrigens etwas mit fliegenden Fischen zu tun. Und Ihrer?

Tag 10 oder so…

Tag 10 oder so – Urlaub bei wem anders

feigerlöweFrüher Morgen: Der feige Löwe nimmt Kontakt auf. Wir nutzen die entstehenden Vertraulichkeiten, um dem Tier den Filz auszukämmen, wie es auf unserer To-Do-If-Possible-Liste steht. Im Anschluss beschließen wir, die Wolle des Löwen für einen Pulli zu sammeln. Bis zum Urlaubsende dürfte genug davon zusammenkommen. wolle

Vormittag: Shoppen ist angesagt. Ein ganzes Urlaubsbudget ist auszugeben. Bereits nach fünf Minuten sichert sich Frau Müller eine „Tasche fürs Leben“. Herr Müller zögert, kann sich aber schließlich für eine Uhr entscheiden. Frau Müller, die nicht mit ansehen kann, wenn in Schmuckgeschäften kein Schmuck gekauft wird, sichert sich etwas hübsches fürs Dekollete. Dann können wir gehen. Unterwegs laufen uns Gummibärchen zu. Kind 1 ernörgelt sich ein Eis. Kind 2 pennt im Buggy friedlich vor sich hin.

Nachmittag: Es geht ins Eiscafe. Frau Müller bestellt einen After-Eight-Becher. Herr Müller entscheidet sich für Malaga. Die Brut bewirft sich mit Spaghetti-Eis und Erdbeer-Kugeln. Noch bevor der Minz-Becher leer ist, stellt Frau Müller leichte Albernheit an sich fest. Ein Blick in die Zutatenliste klärt auf: Der Eisbecher enthält Minzlikör. Frau Müller nutzt die Erkenntnis für ein dusseliges Kichern. Herr Müller indes stochert in seinem Malaga-Becher und fragt leise nach, ob auf den Nebenstraßen, auf denen er zum Urlaubsdomizil zurückzuschleichen gedenkt, mit Polizeikontrollen zu rechnen ist. Die Rumrosinen haben es in sich. Nebenbei vollenden die Kinder die gegenseitige Salbung mit Eiscreme und können heimgebracht werden.

Abends: Eine Vollwäsche in der Badewanne später liegen die Kinder im Bett. Herr Müller pennt auf dem Sofa ein. Leises Schnarchen ist zu hören. Frau Müller schaut stumm im Fernsehprogramm herum und entscheidet sich schließlich für lustige Filme und anderer Leute Blogs im Internet.

Urlaub: Läuft!