Ferien: Jetzt…

Jetzt haben sie endgültig angefangen: Die Sommerferien.

Nachdem auch der Kindergarten offiziell seine Tore geschlossen hat und der Urlaub genehmigt wurde, bereiten wir uns seelisch auf die nächsten drei Wochen vor.

Kind 1, denn die Schulferien in Bayern sind längst im Gange, ist bereits seit einer Woche bei den Großeltern. Und ist dort schon im Zoo gewesen, im Vogelpark, auf dem Bauernhof, am Strand, beim Hundeausführen, Hühner füttern, Kuchen backen, Museumsbesuch, Uroma besuchen und überhaupt. Die Oma verfügt über Elan, das merkt man schon. Wir spielen mit dem Gedanken, auch Kind 2 zu den Großeltern zu schicken und so schnell zu rennen, wie wir nur können. Denn Oma weiß offensichtlich, was sie tut.

Aber wir wollen uns nicht ums Erbe bringen. Und haben überdies versprochen, Kind 1 nach spätestens zwei Wochen wieder einzusammeln und selbst zu bespaßen.

Nun also hat unser Urlaub begonnen. Und mit ihm eine geplante Reise an die Ostsee. Die Planung sieht vor, Kind 1 bei der Oma abzuholen, wieder einmal einen Haustausch abzuhalten und auf nettes Wetter zu hoffen. Nach dem 40 Grad Celsius Sommer des letzten Jahres bin ich für die gemäßigten Temperaturen dieser Saison sehr dankbar. Bleibt die bange Frage, wie sich 2 Kinder drei Wochen lang betüddeln lassen, ohne dass am Ende alle weinen oder nie wieder miteinander sprechen wollen. Oder und.

Bücher sind schon mal eingepackt. Neue Buntstifte gekauft. USB-Sticks mit Hörspielen bestückt. Frisbee-Scheibe und Badminton-Schläger aufgestöbert. Und für ein iPad ist selbstverständlich auch gesorgt. Badeanzug und -hose passen, obwohl die Ostsee arschkalt ist. Und der Muscheleimer aus dem letzten Jahr ist selbstverständlich auch wieder dabei.

Wir wünschen einen frohen Restsommer und melden uns sicher nach dem einen oder anderen Urlaubstag.

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Noch heißer… und so weiter…

Eins vorweg: Die 40°C hatten wir diesen Sommer schon. Am 05. Juli bereits hat das Thermometer die magische Grenze überschritten. Ich habe ein Foto gemacht, falls es jemanden interessiert. Heute nun, einen Monat später, stehen wir wieder da und machen uns auf 40°C gefasst. Obwohl so viel Panik vielleicht gar nicht angebracht ist – schließlich hat der nette Nachrichtensprecher im Radio heute „nur“ 39°C verkündet. Bleibt nun abzuwarten, was uns tatsächlich glüh… ähm blüht.

Ein Gutes hat der heiße Sommer: Ich kann endlich alle 52 Kleider, die sich im Laufe der Jahre im Schrank angesammelt haben, tragen. Selbstverständlich nacheinander. Eigenartigerweise stellt sich trotz Dauerbeinfreiheit keine Sonnenbräune ein. So bemerkte letztens auch Opa Schröder, ich könne auch Neonröhren im Lampengeschäft verkaufen. Das ist nicht nett, zeigt aber deutlich, wie weiß meine Beine im August noch sind. Andererseits ist vornehme Blässe etwas, gegen das ich nichts habe.

Ganz nebenbei ist dann auch schon fast die erste Woche der Sommerferien geschafft. Das große Kind musste diese Woche wegen zwei arbeitender Eltern zusammen mit ihrem kleinen Bruder in den Kindergarten. Dort betreut man im Bedarfsfall auch mal Grundschulkinder. Spaß gemacht hat dem Kind vor allem der morgendliche Weg in den Kindergarten. Der fand nämlich auf Rollerskates statt. Merke: Wer täglich einen Kilometer skatet, hat´s spätestes am dritten Tag voll drauf. So bekam das Kind heute von den morgendlich am Fenster ausschauenden Rentnern schon ein „Daumen hoch“. Und freute sich.

Fünf Wochen Sommerferien stehen uns nun noch bevor. Drei davon haben wir Urlaub. Wir haben, ich gebe es zu, ein bisschen Angst vor den zwei Kindern. Die wollen nämlich bespaßt werden. Und das nonstop. Eine Freundin rief mich gestern an und erklärte, die Oma hätte schon nach der ersten Woche keinen Bock mehr auf Ferienbetreuung. Und wir lassen uns jetzt einfach mal überraschen. Wenn es in den nächsten Wochen nicht unbedingt weiter so ballerheiß bleibt, kann man sicher auch den einen oder anderen Ausflug machen…

 

 

Endlich…

Heute geht der Kindergarten wieder los. Sie dürfen mich gern missbilligend mustern. Und eine Augenbraue dürfen Sie auch nach oben ziehen. Aber ich bin wirklich froh, dass der Laden nach drei langen Wochen wieder geöffnet hat. Das Kind wird angemessen bespaßt. Der Spielplatz hat eine neue Ritterburg. Heute gibt es Pommes mit Irgendwas zum Mittagessen und auch der beste aller allerbesten Freunde kann wieder gedrückt werden. Kurzum: Meine Brut muss sich zuhause nicht mehr langweilen.

Und ja: Ich habe nach drei Wochen ganz plötzlich wieder ein stilles Haus. Kein Plapperkind. Da muss man sich erst wieder dran gewöhnen… Irgendwie entspannend.

Böse Mama! Pfui!

Ferien… Mist…

Isses schon wieder soweit:Ferien. Noch dazu die von der schlimmen Sorte: Sommerferien nämlich. Der Kindergarten hatte heute denn auch gleich seinen letzten Öffnungstag. Und das für die nächsten drei Wochen. Üblicherweise schickt man seine Brut ja, wenn man der arbeitenden Bevölkerung angehört, zu Oma und Opa. Aber irgendwie haben wir den Zeitpunkt verpasst, die eigenen Eltern darauf vorzubereiten. Jetzt hören wir, wenn wir am Telefon was von Ferien bei Omma faseln, nur Gelächter. Und dann wird aufgelegt. Unsereins muss sich nun etwas überlegen, um Kind eins während der nächsten drei Wochen bei Laune zu halten. Um den Schwieigkeitsgrad zu erhöhen: Ich muss arbeiten – so flink nach meinem Wiedereintritt ins Arbeitsleben kann ich mir Urlaub nämlich ganz gepflegt von der Backe putzen. Und Herr Müller kann erst mit einer Woche Verspätung einspringen.

Zur Not, nicht wahr, gibt es immer noch Fernsehen. Ach ja, und Internet!