Ferien… schon Bäh…

Die Ferien sind noch keine Woche alt und beginnen bereits unangenehm zu werden. Bis zum Mittagessen ist ja immer noch alles in Ordnung. Dann dreht der Nachwuchs durch. Und das an jeden einzelnen Tag. Es nützt nichts, dass man auf dem Spielplatz war, geradelt ist, bis die Beine abgefallen sind, dass man in die Eisdiele eingefallen ist wie dereinst die Hunnen in Europa, dass man Kekse bäckt, das iPad zum Spielen opfert und Fußball im Garten spielt – am Ende des Tages reduziert sich alles darauf, dass man das Kind nicht hat mit dem Stock den Hundehaufen sondieren lassen…

Nichtsdestotrotz gehen die Ferien noch einige endlose Wochen weiter und wir machen uns bereits Gedanken darüber, wie wir die kommende Zeit seelisch unbeschadet überstehen. Der Einfall, zumindest Kind 1 bei Oma und Opa abzuwerfen und zu rennen, was die Beine hergeben, ist verlockend. Kind 1 allerdings schwankt sekündlich zwischen „Ja, ich bleibe da.“ und „Nein, auf keinen Fall.“ Kind 2 muss aufgrund seines Alters eh noch bei Mama und Papa bleiben.

Schauen wir mal, was die Tage bringen. So gibt es zumindest regelmäßig die rettenden Abende, in denen die Brut im Bett liegt. Mutter und Vater indes kippen meist totengleich aufs Sofa und sind zu nichts Sinnvollem mehr zu gebrauchen. In diesem Zustand ist dann noch ein Film drin oder Staffel vier dieser Reihe über einen serienmordenden Forensiker. Dann hofft man noch, dass am nächsten Tag wenigstens die Sonne scheinen möge, damit man die Brut – sollte es hart auf hart kommen – in den Garten scheuchen und schnell die Terrassentür zumachen kann…

Wie überleben Sie die Sommerferien mit der eigenen Brut denn? Erzählen Sie mal!

 

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