Verkatert…

So. Jetzt ist es passiert.

Schwarze Katze Nr. 4 ist in der Nachbarschaft eingezogen. Mit unserem Kater streunen nun fünf zum Verwechseln ähnliche Viecher durch die Gärten.

Sicher,  diese Fünflings-Sache hat ihre guten Seiten. Kackt eine schwarze Katze irgendwo ins Blumenbeet, wird es schwierig, mit dem Finger auf den richtigen Besitzer zu zeigen und mit Anwälten zu drohen. Und auch die pausenlos alles anpinkelnden Kater sind nicht mehr so leicht als Müllers oder Schuberts Besitz zu identifizieren.

Andererseits galoppieren jetzt auch immer mindestens 2 Katzen herbei, wenn man abends am Gartentor steht und nach der Mieze ruft. Mit nachlassender Sehkraft wird es so schwierig, den richtigen Vierbeiner auszusuchen.

Auch Doppelfütterungem passieren immer wieder. Denn das liebevoll angerichtete Mittagsschälchen wird schon mal von fremden Katzen geleert, die sich rotzfrech durch die Katzenklappe schleichen und gnadenlos ausnutzen, dass sie von Weitem wie Müllers vierbeiniger Mitbewohner aussehen.

Schön aber sind die abendlichen Zusammenkünfte im Garten. Da treffen sich dann 5 schwarze Katzen und der taube Weiße mit dem blauen und dem grünen Auge, schweigen sich lange an und gehen irgendwann wieder ihrer Wege.

Womit eindeutig die Vorteile überwiegen.

Und mir fällt ein: Das Katzenfutter ist schon wieder alle…

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