Geruhsame Osternachten…

Irgendwie muss man doch die Restposten loskriegen…

Advertisements

Der letzte Rest vom Hasenfest…

Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde: Ich kann keine Schokolade mehr sehen. Und schon gar keine Stanniol-Hasen.

Das Schlimme ist: Kaum denkt man, endlich wäre alles aufgegessen, klingelt es an der Tür und die Nachbarin bringt Na(s)chschub. So geht das nicht, Oma Huber! Was fällt dir eigentlich ein? Ist mir wurscht, dass du unser Kind seit Ostern nicht getroffen hast und jetzt dringend noch den Hasen und das halbe Kilo Schokoeier abliefern musst…

Verschenke an Selbstabholer:

Ab heute wieder normal…

Unter uns: Nach einem langen Wochenende wieder arbeiten zu gehen ist schon echt doof… Gestern noch lauschiges Beisammensitzen im Garten mit Kind, Kegel und leichtem Sonnenbrand und heute schon wieder schlecht gelauntes Personal im Büro. Da möchte man doch sofort wieder umdrehen und nach Hause fahren. Schließlich wartet da ein Liegestuhl auf mich…

Die Brut allerdings ist heute früh wieder munter in den Kindergarten gewackelt und hat auch sonst gute Laune für die ganze Woche. Die Ostersüßigkeiten werden – man mag es gar nicht glauben – schon uninteressant und das ist für uns Erziehende eine gute Gelegenheit, selber mal zuzulangen, ohne dass das Kind gleich den Alarm anschmeißt. Endlich kann ich gucken, wie die ganze Schokolade schmeckt, die man unserer Brut über Ostern so zugesteckt hat. Bei der Menge muss man sich wundern, dass wir heute keine menschliche Kugel in den Kindergarten gerollt haben.

In der Kinderverwahranstalt geht das Zuführen zuckerhaltiger Lebensmittel übrigens heute gleich weiter. Wir bringen Kuchen und Eis mit, weil unsere Brut nun endlich kein kleines Baby mehr ist sondern ein richtig großes Kind von drei Jahren. Den Kindergeburtstag mit Kleinkindscharen daheim sparen wir uns noch so lange, bis der Nachwuchs von allein drauf kommt…

So, wir haben die Hasengeschichte nun also erfolgreich hinter uns gebracht. Was ist als Nächstes dran? Weihnachten? Schon in acht Monaten… hm… dann müssen wir uns langsam vorbereiten…

Heute Eier suchen…

Frohe Ostern!

Wir sind heute bei Oma und Opa eingeladen und verstecken Süßigkeiten vor unserem für unser Kind. Ist ja schließlich so Brauch. Und wir müssen mal schauen, ob wir dann auch noch mal suchen müssen – Eltern sind ja mitunter wunderlich und meinen, dass auch erwachsene Kinder noch Kinder sind und auch die ganzen Kinderspäße mitzumachen haben…

Wollen wir hoffen, dass, wenn wir gleich losfahren, die Straßen einigermaßen leer sind. Heute im Stau stehen muss ich nun nicht unbedingt. Zumal ich meine Bedenken habe, ob der Osterhase das mit der Lieferung hinkriegt, so viele Exemplare, wie da neuerdings plattgefahren auf der Straße liegen…

So und ihr geht jetzt mal schön los und guckt, ob Meister Lampe was im Garten versteckt hat. Wir lesen uns morgen wieder.

Ein Pony zu Ostern…

Ein Ereignis nähert sich. Hasen werden wieder Eier legen, Kinder durchs Gebüsch hüpfen und Süßigkeiten unter Blättern hervorkramen. Mütter werden hoffen, dass da kein Hund hingekackt hat, wo gerade die eigene Brut mit den Fingern unterm Ginster hantiert… Ostern!

Wurden Sie schon gefragt, was Sie denn zu Ostern verschenken? Und gucken Sie dann ähnlich verwirrt wie ich oder haben Sie wirklich eine Antwort parat? Was darf es denn diesmal sein? Eine Playstation? Ein Fahrrad oder doch endlich das langersehnte Pony? Oder gehören Sie auch zu diesen langweiligen Spießern, die lediglich Ostereier auf die Wiese legen?

Wenn Sie zur Ostereierfraktion zählen, leben Sie aber weit hinter dem Mond. Oder meinetwegen  im letzten Jahrtausend, wenn Ihnen die Entfernung nicht behagt. Man muss doch mit der Zeit gehen. So ein blubberiger Valentinstag ist doch auch Anlass für einen dicken Brillanten, dann sollte Ostern mindestens so geschenkewichtig sein wie… na mindestens wie Weihnachten. Und das hat ja schon 2 Monatsgehälter verschluckt! Denken Sie mal drüber nach…

Im Kindergarten wird gerade heiß diskutiert, was man den kleinen Wurschteln schenken könnte. Da ist die Super-Mutti-Koch-und-Back-Insel noch das kleinste Geschenk. Ich habe schüchtern was von Nest und Schokolade gefaselt, aber die gucken gleich so komisch, wenn man „nichts schenkt“. So ein popeliges Osternest kann man ja auf das Supergeschenk obendrauf legen. Als Beschäftigung nebenher… Stellen Sie sich doch mal ihr Kind vor, wenn es im Garten steht, mit seinem lila Osterhasen und plötzlich fährt Marvin-Hendrik von gegenüber mit seinem Fisherprice-Porsche vor – in Silbermetallic. Und da hinten nimmt Lena-Laras Haflinger Buttercup gerade die erste Hürde…  

Erklären Sie das dann mal dem heulenden Nachwuchs.

Ostern… ganz metallisch…

Ostern nähert sich mit Hoppelschritten. Man merkt es jetzt nicht nur an den seltsam ovoiden Süßigkeiten im Supermarkt, auch die Häschenpopulation ist stark angestiegen. Und weil jedes Ostern sein eigenes Novum hervorbringen muss, sind die Häschen dieser Saison zudem metallic.

 

Wie, das gefällt nicht? Wir befinden uns im 21.Jahrhundert und Pelz ist out! Kuschelig war gestern und Ostern hat in erster Linie dem aktuellen Trend zu folgen.

Wie, was, christliches Hochfest? Kommen Sie mir doch nicht so! Wenn schon Kruzifixe in  bayerischen Klassenzimmern nichts verloren haben, dann hat Jesus sich auch bitte aus meinem Ostern rauszuhalten. Wo kommen wir denn da hin, wenn sich die Religion jetzt auch noch in meine Feiertage einmischt. Es herrscht Meinungsfreiheit. Demnächst sagen Sie noch, dass Weihnachten…

wo war ich… ach ja. Trendiges Metallic kann man übrigens auch mit Hühnern… aber die haben nix mit Ostern zu tun, sorry. Mein Fehler. Aber fragen Sie den Suchanbieter Ihres Vertrauens doch mal nach Metallic-(Oster)Eiern. Dann wissen Sie auch gleich, wo die glänzenden Hasen herkommen.