Fast Ende…

Jetzt ist unsere Urlaubswoche schon fast wieder vorbei. Und eigentlich haben wir auch alles geschafft, was so auf dem Plan stand.

Wir haben die Patenhühner beguckt. Ganz in der Nähe dieses ominösen Wurmloches. Die sind mittlerweile ausgewachsen und machen ordentlich Spektakel. Weshalb auch schon ein paar Hähne Frikassee geworden sind.

Hühner

Aber das Leben ist nun mal kein Ponyschlecken. Die Müllerschen Kindlein indes streichelten fröhlich Hühnchen und machten Abends noch  aufgeregt „Gack, Gack!“

Dann waren wir im Zoo. Kind 1 suchte sich als Abschluss-Souvenir eine ziemlich große und hässliche Gummispinne aus. So kennen und lieben wir unsere Brut. Kind 2 wollte dringend diese „Katze“:

Stinkkatze

Die Verwechslung aufzuklären erschien uns nicht relevant – sind ihr in der Vergangenheit doch schon ganz andere Persönlichkeiten anheim gefallen…

Schließlich haben wir noch kurz bei Mitblogger michmithund vorbeigeschaut, um zu überprüfen, ob Kind 1 mittlerweile dazu in der Lage ist, den Hund angemessen Gassi zu führen. Am Ende haben wir beschlossen, die Versuchsreihe vielleicht nächstes Jahr noch einmal durchzuführen.

Baden waren wir Dank eines lieben Gutscheingeschenks unserer Hühnerpflegerin auch und haben festgestellt, dass Freizeitbäder spätestens ab 13Uhr vor Überfüllung knirschen. Nichtsdestotrotz  hatten wir einen schönen Tag. Und jetzt vielleicht auch Fußpilz. Zumindest aber Wasser im Ohr.

Und last but not least fand sich dann noch die Zeit für ein Mount Everest-artiges Eisbecherfoto. Und Sie? Denken Sie auch dran?

 

Advertisements

Es huhnt…

Huch, da gibt es ja noch diesen Blog. Traditionell gehört da reingeschrieben… weil sonst keiner zum Lesen vorbeikommt. Die letzten zwei Wochen waren allerdings eher… na ja. Bleibt die Hoffnung, dass es nun wieder bergauf geht. Und sich Stimmung, Gesundheit und Knorpelbrüche wieder bessern. Aber das erzähle ich die Tage mal. Ich habe nämlich etwas anderes, Erfreuliches, zu berichten.

HühnchenDie Küken sind geschlüpft.

Als Patenhenne freue ich mir selbstverständlich einen Ast ab. Obwohl die Hühnchen derzeit nichts anderes tun, als das, was alle Babys dieser Welt machen: Schlafen, essen, kacken.

Nichtsdestotrotz brechen Hühnergefühle in mir aus. So klein und flauschig, zu nichts nutze und putzig: Man kann sie nur lieb haben.

Herr Müller, auf seine Emotionen angesprochen, guckt kurz und will dann wissen, wann man „das“ essen kann. Dass „sowas“ in erster Linie dekorative Zwecke erfüllen soll, will ihm nicht einleuchten. „Wie eine Katze auf zwei Beinen.“ versuche ich mich mit einer Erklärung. Das geht Herrn Müller dann aber doch zu weit. Am Ende will so ein Huhn abends ins Bett, wie es die Katze gern tut. Oder es verliert ungefragt Mageninhalt auf dem Sofa. Oder noch schlimmer: Bringt tote Mäuse ins Wohnzimmer und will dann gelobt werden.

Auch nach Ansichtwerdung der süßen Fellpuschel wird es im Hause Müller also keine Hühner geben. Die sollen mal schön weiter auf ihrem Bauernhof bleiben, wo sie geschlüpft sind. Mir bleibt die vage Hoffnung, dass Herr Müller, wenn er das Viehzeug aufwachsen sieht, doch noch eine Bindung entwickelt, die übers Aufessen hinaus geht. Und vielleicht, in ein paar Jahren…

Blognachbarin Silberdistel hat übrigens netterweise den Kükenbesuch übernommen und Fotos gemacht. Da lesen Sie im Zweifel also auch noch mal etwas über das Federvieh. In ihrer Nachbarschaft wohnen die Hühner nämlich. Weil sie aber selbst auch keine Hühner haben darf (oder will), ist sie nicht Besitzerin der Vogelschar sondern wird nur hin und wieder Kontrollbesuche machen. Womit Sie jetzt auch wissen, wozu so ein Housesitting führen kann… der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht…

 

Nun Huhn…

EieiIch werde nochmal Mama.

Patenmama.

Hühnerpatenmama.

Wer ab und zu im Blog herumliest, der weiß, dass mein Herz für Hühner schlägt. Nun wohnen wir theoretisch ländlich genug, dass das eine oder andere Federvieh ganz gut in den Vorgarten passen würde. Leider mag Herr Müller keine Hühner. Es sei denn, sie liegen gegrillt auf dem Teller. Oder sind Teil eines Chop Suey-Rezeptes. Dabei gibt es so viele hübsche Hühnchen. Kleine, große, weiße, bunte, wildfarbene, laute und sogar ganz leise. Es gibt Hähne, die nicht krähen und Hennen, die nicht scharren. Auf dem Hühnermarkt gibt es alles, was das Herz begehrt. Interessiert Herrn Müller nicht…

So musste ich leider umplanen. Und schaffe mir jetzt keine eigenen Hühner an sondern werde stattdessen Hühnerpatenmutter. Und zwar von Seidenhühnern. Bei den Pflegeeltern angekommen ist bereits eine Kiste mit Bruteiern. Die sind bereit für den Brutkasten und wenn alles nach Plan verläuft, schlüpfen in ein paar Wochen ein Haufen Küken. Hannes, Birte, Babsi, Jockel, Hildchen, Puschel, Biene und Rosa. Werden es zu viele Jungs, gibt es bereits weitere Möchtegernhähnchenpatenmütter, die sich des Geflügels liebevoll annehmen werden. Für einen ordentlichen Hühnerhaufen reicht nämlich ein Hahn. Der kann dann herumstolzieren und wachsamen Auges auf seine Hühnerschar blicken. 

Die Wartezeit bis zum Schlupf vertreibe ich mir nun mit Fachliteratur. Damit ich immer fleißig dazwischenquatschen kann, wenn es Neuigkeiten von meiner Hühnerschar gibt.

In diesem Sinne: Gack!

 

Pictures on the wall…

Dass mir das jetzt aber nicht einreißt… wir haben nach der Renovierung des Schlafzimmers tatsächlich noch die Küche weiß gestrichen. Und all das nur, weil ich mir eins dieser total angesagten Wandtattos eingebildet habe… und sowas kann man ja schlecht an eine  olle Wand kleben. 

Im Internet habe ich beim Stöbern diverse Wandverschönerungen gefunden. Mein Gatte will allerdings keinen Lobster an der Wand. Er meint, das würde nur Erwartungen wecken, die kein Mensch erfüllen kann (oder will). Hühner sind ihm zu morbide. Und eine Kuh gefällt jetzt auch nicht so recht. Wir werden uns also noch etwas Mühe geben müssen, bis die Entscheidungsfindung abgeschlossen ist.

Obwohl… Obst wäre nett…. oder Gemüse… Das hat sowas Gesundes. Oder vielleicht irgendwas mit Kaffee? Oder ist das zu plakativ?