Auswärts…

Ginge es nach der Müllerschen Brut: Man könnte die Tagesration an Kalorien nur noch aus dem Garten zusammenfuttern. Zum Glück gibt die Jahreszeit genug Essbares her. So kann man jeden Morgen die eine oder andere Handvoll Erdbeeren aus der Obst- und Gemüseecke des Gartens ernten. Auch die wilden Erdbeeren, die sich im Laufe der Jahre überall im Garten ausgebreitet haben, laden immer wieder zum Abfressen ein.

Ach und der Kirschbaum! Der trägt diese Saison zwar eher leicht an seiner Obstlast. Aber für ein Körbchen und anschließendes Kirschkernweitspucken reicht es.

Die Johannisbeeren sind auch schon gut. Merke in diesem Zusammenhang: Im Haus sind Johannisbeeren widerlich und werden grundsätzlich verschmäht. Hängt die Frucht aber noch am Strauch, ist sie stetiger Anlaufpunkt für kleine Obstesser. Sogar die schwarzen Beeren, die sonst eher in die Kategorie „Special Interest“ gehören, werden mit großen Enthusiasmus verspeist.

Kind 1 kam letztens dann mit Stachelbeeren an. Da musste ich tatsächlich kurz nachdenken. Und kam schlussendlich zum Ergebnis, dass beim Nachbarn auch schon Erntezeit ist. Und der Kinderarm ist gerade lang genug, um den Stachelbeerstrauch des Nachbarn durch den Zaun hindurch halbseitig abernten zu können. Das Gleiche gilt übrigens für Johannisbeeren – wenn unsere Sträuche leergeräubert sind. Da sind mit dem Nachwuchs also noch Fachgespräche über die „Do´s“ und „Dont´s“ der Gartennutzung nötig.

Bei der Sache mit den Melonen muss ich allerdings tricksen. Die kaufe ich nämlich still und leise im Supermarkt um die Ecke. Die Bananen übrigens auch. Oder den einen oder anderen Apfel. Aber wir wollen mal nicht so sein. Und so lange Käsebrot noch nicht am Baum wächst, ist das mit der Alleinversorgung aus dem Garten eh so eine Sache…

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3 Kommentare zu “Auswärts…

  1. Die Sache mit der Unterschiebung von Melonen und Bananen als „aus dem eigenen Garten“, das würde mich dann schon näher interessieren 😉
    LG, Holger

  2. Paterfelis sagt:

    Ich empfehle dringend, ein Gehege mit Dönertieren im heimischen Garten anzulegen. Die sind im Rahmen einer Selbstversorgung einfach essentiell.

  3. franhunne4u sagt:

    Ich hab als bereits bezahntes Kleinkind stundenlang auf Möhrchen aus dem eigenen Garten der Großeltern herum gekaut – ein bisken unterm Wasserhahn von Erde befreit – lecker …

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