Es huhnt…

Huch, da gibt es ja noch diesen Blog. Traditionell gehört da reingeschrieben… weil sonst keiner zum Lesen vorbeikommt. Die letzten zwei Wochen waren allerdings eher… na ja. Bleibt die Hoffnung, dass es nun wieder bergauf geht. Und sich Stimmung, Gesundheit und Knorpelbrüche wieder bessern. Aber das erzähle ich die Tage mal. Ich habe nämlich etwas anderes, Erfreuliches, zu berichten.

HühnchenDie Küken sind geschlüpft.

Als Patenhenne freue ich mir selbstverständlich einen Ast ab. Obwohl die Hühnchen derzeit nichts anderes tun, als das, was alle Babys dieser Welt machen: Schlafen, essen, kacken.

Nichtsdestotrotz brechen Hühnergefühle in mir aus. So klein und flauschig, zu nichts nutze und putzig: Man kann sie nur lieb haben.

Herr Müller, auf seine Emotionen angesprochen, guckt kurz und will dann wissen, wann man „das“ essen kann. Dass „sowas“ in erster Linie dekorative Zwecke erfüllen soll, will ihm nicht einleuchten. „Wie eine Katze auf zwei Beinen.“ versuche ich mich mit einer Erklärung. Das geht Herrn Müller dann aber doch zu weit. Am Ende will so ein Huhn abends ins Bett, wie es die Katze gern tut. Oder es verliert ungefragt Mageninhalt auf dem Sofa. Oder noch schlimmer: Bringt tote Mäuse ins Wohnzimmer und will dann gelobt werden.

Auch nach Ansichtwerdung der süßen Fellpuschel wird es im Hause Müller also keine Hühner geben. Die sollen mal schön weiter auf ihrem Bauernhof bleiben, wo sie geschlüpft sind. Mir bleibt die vage Hoffnung, dass Herr Müller, wenn er das Viehzeug aufwachsen sieht, doch noch eine Bindung entwickelt, die übers Aufessen hinaus geht. Und vielleicht, in ein paar Jahren…

Blognachbarin Silberdistel hat übrigens netterweise den Kükenbesuch übernommen und Fotos gemacht. Da lesen Sie im Zweifel also auch noch mal etwas über das Federvieh. In ihrer Nachbarschaft wohnen die Hühner nämlich. Weil sie aber selbst auch keine Hühner haben darf (oder will), ist sie nicht Besitzerin der Vogelschar sondern wird nur hin und wieder Kontrollbesuche machen. Womit Sie jetzt auch wissen, wozu so ein Housesitting führen kann… der eine oder andere Leser erinnert sich vielleicht…

 

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18 Kommentare zu “Es huhnt…

  1. Flohnmobil sagt:

    Ist dieser Herr Müller tatsächlich so bar jeglicher Emotionen gegenüber diesen knuddeligen Flaumhäufchen?
    Na dem würde ich auch mal wieder Hähnchen servieren…!

  2. Paterfelis sagt:

    Man muß das positiv sehen. Herr Müller wünscht die lieben Kleinen förmlich und wahrhaftig zu verinnerlichen. Quasi in sich aufzunehmen. Zu einem Teil seiner selbst werden zu lassen. Kann es eine engere und liebevollere Bindung geben?

  3. ladyoffice sagt:

    hab schon die Frau Müller vermisst…les hier sehr gern….heitert mich immer auf 😉

  4. franhunne4u sagt:

    Kann den Müllerschen verstehen … Küken sind NUTZtiere … und der Nutzen von derogleichen ist es, den Menschen zu ernähren. Auch wenn ich mich jetzt als Barbarin oute – aber wozu bin ich FranHUNNE?

  5. Silberdistel sagt:

    Frau Müller, man muss das dem Gatten nur auf andere Weise recht schmackhaft machen. Herr Müller mag doch ganz sicher gern einmal ein Frühstücksei oder ein Spiegelei oder einen Kuchen mit Ei und dergleichen mehr. Er könnte seine höchstpersönliche Eilegerin haben. So betrachtet ist ein Huhn doch, um auf FranHunne zurückzukommen, ein sehr nützliches Nutztier 😉 … und im Moment sind diese Nutztiere überaus niedlich, kuschelweich und vatermutterkinderherzerfreuend. Herr Müller würde diese Nutztiere lieben, wenn er ihnen einmal Auge in Auge gegenübergehockt hätte. … und die Müllersche Brut wäre erst begeistert!!!! 😀
    Liebe Grüße von der Silberdistel, die auch kein Küken haben darf/kann/will 😉 Ich fahr‘ öfter mal zum Anschauen hin 😀

  6. […] bat mich Frau Müller aus dem “Herr und Frau Müller Blog” um einen kleinen Gefallen. Nicht weit von meinem Zuhause ist nämlich etwas Aufregendes und […]

  7. […] nach der überaus lustigen und interessanten Federballschau auch noch ein wenig im Garten der Müllerschen Pflegeküken umsehen. Hier eine kleine Auswahl der hübschen Farbtupfer, die ich eingesammelt […]

  8. […] erinnert Euch? Frau Müller aus dem Herrundfraumueller-Blog ist seit gut zwei Wochen Patenhenne. Da das kleine Federvieh gar nicht so weit von meinem Zuhause […]

  9. […] Mai hier bei mir im Bücherstaub die Stars waren. Frau Müller vom Herrundfraumueller-Blog war Patenhenne geworden und hatte mich gebeten, den flauschigen Federballnachwuchs einmal anzuschauen, was ich […]

  10. […] Montag gab es hier im Bücherstaub wieder einmal die Patenhühner der Frau Müller aus dem Herrundfraumueller–Blog zu bewundern. Wir Silberdistels hatten dem fedrigen Jungvolk […]

  11. […] Eigentlich waren wir auf der Suche nach den Müllerschen Patenhühnern. Leser dieses Blog erinnern sich. Die Hühner sind nun schon groß (einige sogar schon gegessen) und wollen endlich einmal […]

  12. […] Leben hervorgebracht und ich, ich durfte es als Vertretung für die Patenmutti Frau Müller aus dem Herrundfraumueller-Blog bewundern, Fotos machen und Frau Müller Bericht […]

  13. […] erinnert Ihr Euch noch an die vielen niedlichen Küken, die ich vor einem Jahr bestaunen durfte. Frau Müller war damals Patenhenne geworden und ihre Patenkinder waren in einem kleinen Dorf gar nicht so weit von meinem Zuhause […]

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