Die drei Kahs…

Kinder, Küche, Kirche. Ein Klassiker konservativer Wertvorstellungen. Aber Moment mal! Sind wir nicht moderne Frauenzimmer? Kind, Karriere, Kohle machen! Darum geht´s doch heutzutage… Oder doch nicht?

Weiblich, Kind und Job. Sind Sie das? Wie machen Sie das denn so? Sind Sie eins dieser Karriereweiber? Eine Akademikerspätgebärende? Stopfen Sie ihre Brut auch jeden Tag in die Kinderverwahranstalt, um Ihre Karriere voranzutreiben? Kochen Sie am Ende Abends nicht mehr für Ihre Lieben, weil Sie den ganzen Tag rücksichtslos gearbeitet haben?

Seit geraumer Zeit befinden wir uns nicht mehr in den Fünfziger Jahren. Die Tage der Hausfrau auf Lebenszeit sind vorbei. Nicht nur deshalb, weil frau sich in der heutigen Zeit unbedingt selbst verwirklichen muss. Nein, auch die schiere Notwendigkeit eines zweiten Gehalts zur Sicherung des Lebensunterhalts spielt eine entscheidende Rolle. Da geht es nicht zwangsläufig immer um Karriere, wenn frau trotz Kind arbeiten geht. Nichtsdestotrotz wird man auch heute noch oft genug schräg angeguckt, wenn das Kind noch klein ist und man trotzdem wieder Geld verdienen will (oder muss). Auch Altersgenossinnen, die es eigentlich besser wissen müssen, haben gelegentlich so ihre Probleme mit der Kombination aus Kindergarten und Arbeit.

Und warum erzähle ich Ihnen das alles? Mitbloggerin Elke Peetz nämlich ruft zur Blog-Parade auf und möchte wissen, wie Sie das so wuppen mit Kind und Job. Es muss nämlich keine Karriere sein, die sie mit Nachwuchs hinlegen. Berichten Sie einfach darüber, wie Sie den Alltag meistern, Klippen umschiffen, mit blöden Kommentaren umgehen und überhaupt. Zwei Wochen haben Sie noch Zeit. Das sollte reichen, meinen Sie nicht? Ich mache dann auch mit – aber nur, wenn Sie auch…

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8 Kommentare zu “Die drei Kahs…

  1. streepie sagt:

    Ich schrei mal hier:
    Akademikerspätgebärende – JA
    Brut in Kinderverwahranstalt – JA
    Kochen Abends – TROTZDEM JA

    Ist im Nachbarland (F) ganz normal 😉 80% der Kinder, die bei meiner Tochter in der Ecole Maternelle sind, haben arbeitende Muetter.

  2. Frau Tonari sagt:

    Hihihi.
    Akademikerspärgebährende – nein
    Brut 1 und 2 in Kinderverwahranstalt – ja (und inzwischen aus dem Haus)
    Kochen am Abend – nö, hat schon immer der Liebste erledigt

  3. die3kas sagt:

    Coole Überschrift;-)

    Akademikerspätgebärende – Nein
    Brut in Kinderverwahranstalt – Nein
    Kochen Abends – TROTZDEM JA

    Liebe Grüssedie3kas kurz kkk
    (Katzen-kochen-knipsen)

  4. franhunne4u sagt:

    Wie ich es wuppe, ist einfach: Da ist nix zu wuppen 😀 Keine Kinder. Zahle gern die Steuern mit, die auf Schulen und dergleichen verwendet werden, aber das Kinderhaben überlasse ich Leuten, die damit um können.

  5. Wiebke sagt:

    Akademikerspätgebärende – Ja
    Brut in Kinderverwahranstalt – Ja, aber nur 2 Tage die Woche
    Kochen Abends – manchmal..das Kind isst gut im Kindergarten und einen Mann hab ich nicht.

    Also, ich leb ja in einem land wo es kein Kinderjahr ode rsowas gibt, insodfern ist es ganz normal dass viele Frauen arbeiten gehen. Weil ich mit dem Kindsvater nicht zusammen bin könnte ich es mir auch garnicht leisten nicht zu arbeiten, man muss ja von irgendwas leben. Und ich hab einen sauguten interessanten Wissenschaftlerjob, ohne den wäre ich unzufrieden. Ich arbeite 3 Tage voll, der Rest ist frei, der Kindsvater arbeitet 4 Tage und passt eben Montags aufs Kind auf. klappt alles wunderbar.
    Manchmal frustrierend dass ich mit 3 tagen arbeit nicht so viel schaffe wie die kollegen, aber ich schaff immer noch genug, und wenn ich mal ne Woche auf eine Tagung fliege oder auf eine Messkampagne dann passt der Vater aufs Kind auf. So einfach. Wie eien Supermutter-Kafrrierefrau komm ich mir trotzdem nicht vor. Den ganzen Tag daheim Lego spielen und putzen und kochen, da würde ich ja wahnsinnig werden. so ists viel befriedigender. Ausserdem lernt das Kidn viel im Kindergarten, geht dahin seit er 4 Monate alt ist. Aber, muss doch jeder so machen wie es ihm am besten gefällt, ich kenn auch Leute die gerne daheimbleiben. (Ok, ich gebs zu arbeiten wenns Kind erst 4 Moinate ist, ist etwas blöd, abe rwenn man das Geld braucht dann gehts auch udn das shcöne daran, endlich mit Erwachsenen menschen über was anderes reden als Babys..)
    Blöde Kommentare hab ich noch nie bekommen, manchmal vielleicht ein „10 Stunden Kinderkrippe, ist das nicht bisschen lang?“. Das schmetter ich ab mit, geht halt nicht anders 😉 und dem Kind schadte es nicht.

  6. Inch sagt:

    Da kam ja neulich wieder so ein Dingens im Öffentlich-Rechtlichen. Da gings auch im Kinder, Mütter, Job. Mich wundert das alles. Klar, es gibt zu wenig Kitaplätze. Aber wenn dieMütter arbeiten wöllten, würden sie mehr Druck ausüben. Auf die Politiker. Wenn die Männer wöllten, dass die Mütter ihrer Kinder arbeiten gingen, würden auch die mehr Druck ausüben auf die Politiker. Was ich sagen will: Ich sehe da noch ein zu großes Brett in vielen Köpfen, die Mütter, die arbeiten gehen, als Rabenmütter bezeichnen, bzw auch zu viel Jammergene in den Köpfen der Mütter, die sich beklagen, wie unglaublich anstrengend das ist. Also KindER und Arbeit

  7. Heidi sagt:

    Wie schaffen Sie das, Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen?
    Männer werden das nie gefragt. Warum eigentlich?

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