Nun Huhn…

EieiIch werde nochmal Mama.

Patenmama.

Hühnerpatenmama.

Wer ab und zu im Blog herumliest, der weiß, dass mein Herz für Hühner schlägt. Nun wohnen wir theoretisch ländlich genug, dass das eine oder andere Federvieh ganz gut in den Vorgarten passen würde. Leider mag Herr Müller keine Hühner. Es sei denn, sie liegen gegrillt auf dem Teller. Oder sind Teil eines Chop Suey-Rezeptes. Dabei gibt es so viele hübsche Hühnchen. Kleine, große, weiße, bunte, wildfarbene, laute und sogar ganz leise. Es gibt Hähne, die nicht krähen und Hennen, die nicht scharren. Auf dem Hühnermarkt gibt es alles, was das Herz begehrt. Interessiert Herrn Müller nicht…

So musste ich leider umplanen. Und schaffe mir jetzt keine eigenen Hühner an sondern werde stattdessen Hühnerpatenmutter. Und zwar von Seidenhühnern. Bei den Pflegeeltern angekommen ist bereits eine Kiste mit Bruteiern. Die sind bereit für den Brutkasten und wenn alles nach Plan verläuft, schlüpfen in ein paar Wochen ein Haufen Küken. Hannes, Birte, Babsi, Jockel, Hildchen, Puschel, Biene und Rosa. Werden es zu viele Jungs, gibt es bereits weitere Möchtegernhähnchenpatenmütter, die sich des Geflügels liebevoll annehmen werden. Für einen ordentlichen Hühnerhaufen reicht nämlich ein Hahn. Der kann dann herumstolzieren und wachsamen Auges auf seine Hühnerschar blicken. 

Die Wartezeit bis zum Schlupf vertreibe ich mir nun mit Fachliteratur. Damit ich immer fleißig dazwischenquatschen kann, wenn es Neuigkeiten von meiner Hühnerschar gibt.

In diesem Sinne: Gack!

 

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6 Kommentare zu “Nun Huhn…

  1. Also ich halte es mit Herrn Müller: Gegrillt ist das ein ganz toller Plan.
    Sehr schön auch, dass Sie ihn hier unterstützen und zur gesunden Ernährung der Familie nun mit dynamisch ökologischen und glücklich freilaufenden Hühnchen beitragen. Ich heiz schon mal den Grill vor.

  2. Uli :) sagt:

    Ich liebe Hühner auch! Aber wenn ich das Thema auf die Anschaffung bringe, denkt mein Mann schon ein paar Monate weiter und erklärt mir, dass er Ihnen dann den Hals umdreht. Ich persönlich finde ja, dass man Tierchen, denen man einen Namen gegeben hat, nie, nie, niiiiemals töten und verspeisen sollte. Aber da steh ich mit meiner Meinung wohl allein auf weiter Flur 😀 😀 😀

    • franhunne4u sagt:

      Nein, ich sehe das genauso – habe ich einem Tier einen Namen verpasst, war das definitiv der ultimative Fehler – dann ist das Tier von mir nicht mehr verspeisbar. Ansonsten ess ich sie gern. Töten dagegen lässt sich ein benamtes Vieh schon noch – muss ja sein, wenn das Viecherl so krank ist, dass es sich nur noch leidend schleppt.

  3. Barbara K. sagt:

    Was ist das nur mit dem Mannsvolk, dass sie Hühnchen lieber auf dem Teller denn im Garten sehen *hmpfff*. Mein Herz schlägt für Zwerg-Cochins, ganz entzückende, plüschige, pummelige Hühnchen und was sagt mein Lieblingsspielkamerad….leckaaaa. Platz wäre genug aber Hühner im Garten, nö! Menno….

  4. Wolfram sagt:

    Zwangsläufig sind die Hälfte der Hühnchen Hähnchen. Und das heißt, daß überall zu viele Hähne in den Körben sind… wat man mit die so macht, dat lesense mal selba nach, wa, dat will ich nich schreiben.

  5. […] Provinz. Eigentlich waren wir auf der Suche nach den Müllerschen Patenhühnern. Leser dieses Blog erinnern sich. Die Hühner sind nun schon groß (einige sogar schon gegessen) und wollen endlich einmal […]

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