Wässrig…

Kind 1 lernt derzeit unter professioneller Anleitung Schwimmen. Zwar sind wir hier in Franken nicht unmittelbar von Wasser umgeben, was die Gefahr zu ertrinken extrem minimiert. Dennoch kann es nicht schaden, wenn die Brut weiß, wie sie sich in Gewässern, die tiefer sind als die heimische Badewanne ist, zu verhalten hat.

Früher schmiss man unsereins zum Schwimmen lernen ja noch ins Wasser und guckte, was passiert. Tauchte man in endlicher Zeit wieder auf, war alles gut. Heute geht man mit den Seepferdchenanwärtern schonender um. Unter Anleitung eines erfahrenen Schwimmlehrers mit Engelsgeduld wird die natürliche Scheu vor Wasser spielend abgebaut. So schafft es Kind 1 in nicht einmal sechs Stunden bereits, nicht nur den Kopf unter Wasser zu tunken und Blubberblasen zu machen. Es stürzt sich auch beherzt vom Beckenrand ins tiefe Wasser und taucht nach Ringen am Boden. Die Koordination von Armen und Beinen ist sicher noch verbesserungsfähig. Und auch der Popo sollte beim Schwimmen vielleicht nicht unbedingt aus dem Wasser ragen. Aber der Schwimmkurs geht ja noch eine Weile.

Weil sich bereits beginnende Wasserrattigkeit abzeichnet, haben wir einen Folgekurs beim nächsten Trainer ausgespäht. Dort geht es nicht nur darum, ohne Schwimmflügel über Wasser zu bleiben, dort geht es ans Eingemachte. Köpper, Kraulen und andere coole Sachen… Besteht Kind 1 den Anfängerkurs also unfrustriert, wagen wir uns an die nächste Hürde. So langsam müssen schließlich zeitfressende Hobbies her.

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8 Kommentare zu “Wässrig…

  1. Flohnmobil sagt:

    Du bist sicher froh, wenn Kind 1 ohne dein Dazutun an der Wasseroberfläche bleibt. Ich erinnere mich schwach, hier gelesen zu haben, dass du auf Urea nicht sehr erpicht bist.

  2. Mamatanzt sagt:

    Sehr gut. Mit Kraulen kann man nicht früh genug anfangen. Ich ende dabei immer auf dem Beckengrund, und wer ist natürlich schuld? Meine Eltern, logo. 🙂

  3. Wollte nur mal Bescheid sagen.
    Habe Euch ein Blogstöckchen zwischen die Zeilen geschmissen.
    Siehe
    http://aus-meinem-kochtopf.de/2014/blogstoeckchen-gefangen/

    Mit stets leckerem Gruß,
    Peter

  4. Inch sagt:

    Mein Kind, das Große, war ja Triathletin bevor sie zum Radsprint wechselte. Den Kleinen Geschwistern der Triathleten stand jedenfalls ein kostenloser Schwimmlernkurs zu. 1 Jahr war das Kleine Kind dort! Und wurde zur besten Mit-Brett-Rückenschwimmerin der Welt. Jawoll.
    (Richtig schwimmen, also eher so im Wasser überleben, hat sie dann doch noch gelernt. In der Schule)

  5. Ihr solltet nur aufpassen: Wenn sich irgendwann Schwimmhäute zwischen den Finger und Zehen bilden, sollte Kind 1 eine Pause einlegen. 😉

  6. Anja sagt:

    Unser Kind Nr 1 hatte auch so einen Schwimmkurs. Hat bei ihm gar nichts gebracht. Er ist so einer, den man zu seinem Glueck zwingen muss. Tischtennisbaelle uebers Wasser pusten und solche Spielereien waren nichts fuer ihn. Er hats dann von uns Eltern nach der altbewaehrten Methode von frueher (im tiefen Wasser aussetzen *gg* ) gelernt. Kind Nr 2 war aehnlich gestrickt und auch wesentlich frueher dran. Kind Nr 3 hielt jahrelang nur die grosse Zehe ins Wasser. Mittlerweile traut er sich sogar auch ins Meer – bis zur Huefte immerhin. Seen meidet er, weil er da den Grund nicht sehen kann und da sind ja auch Fische drin. Igitt. Will sagen: Jeder Jeck is anners. Bin gespannt auf Ihre Erfahrungen von Nachwuchs 2 😉

    • Anja sagt:

      Achso: Kind 3 hat noch nie einen Ratschlag von seinen Eltern oder anderen Erwachsenen angenommen. War beim Skikurs aehnlich. Schwimmen hat ihm letztlich seine Schwester – Kind 2 – mit viel Geduld beigebracht.

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