Jetzt aber…

Wenn am Ende nicht wieder alle heulen sollen, müssen wir uns in der Frage der Ferienbehausung jetzt langsam ranhalten. So eine vage Idee hatten wir ja schon länger. Auch angekurbelt durch angelesene Geschichten über Häusertausch & Co. in Lieblingsblogs. Und da man uns an der Ostsee derzeit aber mal so gar nichts vermieten will, werden wir dieses Jahr etwas machen, das wir noch nie gemacht haben: Wir wohnen bei fremden Leuten. Und lassen sie im Gegenzug bei uns wohnen.

Weil es aber nicht ganz so Fremde sein sollen (man weiß ja nie), haben wir uns für ein Mittelding entschieden. Fastbekannte also. Wir ziehen in Kleinbloggersdorf herum und tauschen mit einem Nachbarschreiber aus Frau Müllers Blogroll die Behausung. Auf diese Weise hoffen wir sicherzustellen, dass sich alle benehmen. Schließlich kann man Verfehlungen nur einen Tag später brühwarm online nachlesen. Fast, wie bei der Bildzeitung. Mit dem Unterschied, dass wir die Guten sind, selbstverständlich.

Derzeit verhandeln wir die Bedingungen. Und tauschen Ausflugsziele. Und Sie dürfen dann raten, wohin es uns verschlägt.

Wahrscheinlich verplappert sich aber ohnehin einer…

Hurra! Urlaub!

Ich hab Schiss…

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11 Kommentare zu “Jetzt aber…

  1. Oh, das klingt ja spannend! Obwohl wir regelmäßig couchsurfen, also andere quasi-fremde Familien besuchen und auch zu uns einladen, wäre mir der Haustausch doch tatsächlich eine Nummer zu heiß, wenn ich so darüber nachdenke. Aber ich bin schon ganz gespannt auf die Berichte! 🙂

    Viele Grüße,
    Lena

  2. Filinchen sagt:

    Das klappt! Wenn Sie eine Bloggerin sympatisch finden, dann ist sie es auch. Wetten, daß?

    Nachträglich noch meinen herzlichen Glückwunsch zum tausendsten Beitrag!

  3. Obstetrix sagt:

    Hallo !
    Hach ja… „Mein Haus ist auch dein Haus!“ Ich weiß ja nicht. Klingt so zwischen schön und scheisse. Muss man da dann auch den Kühlschrank wieder gefüllt hinterlassen wie beim Mietauto?! Isser denn überhaupt voll?
    Natürlich gehört man selbst immer zu den Guten. Logisch. Während ich hier so schreibe, tendiere ich immer mehr dazu, daß das doch ´ne gute Sache ist.
    Und es gibt immer einen, der in die Schränke glotzt. Öööömmmer!!!
    Auf jeden Fall nimmt man was gutes mit und ist wahrscheinlich froh, wieder daheim zu sein.
    Denn anderswo ist es auch schön, aber daheim ist es am schönsten!

    Adé….

    • Lilly sagt:

      Ja, sieh’ste, genau sowas hab ich auch gedacht. Was muß man ab- und einschließen? Will ich wissen, was die Blognachbarn für Schlüpper tragen, oder will ich, daß die wissen was ich drunter anziehe? Ferienhäuser sind da so herrlich anonym, selbst, wenn sie auch vom Eigentümer bewohnt werden. Ne, ne – mi casa ist eindeutig nicht su casa und su casa kann su casa bleiben…

  4. opaandhisblog sagt:

    Auch ’ne Variante. Und für die Rückfahrt lade ich Euch schon mal zu einer Tasse Kaffee bei Oma und Opa in Berlin ein …

  5. Da der beste Ehemann von allen auch auf Ihrer Blogroll steht, frage ich mich gerade, ob ich hier morgen aufräumen muss, weil möglicherweise gleich Familie Müller vor der Tür steht. Ich bin etwas verunsichert.

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