Mit Hund…

Kennen Sie den meist geäußerten Satz von Hundebesitzern?

„Das hat er noch nie gemacht!“

Und kennen Sie den zweitmeist geäußerten Satz?

„Sonst hört er immer aufs Wort.“

Ja, in Ordnung. Auch Hunde haben mal ihre launischen fünf Minuten und geben einen Scheiß darauf, dass Herrchen im Hintergrund erst pfeift, dann ruft, dann brüllt. Und auch Hunde sind zuweilen stürmisch und übersehen einen 1,20m hohen Gartenzaun, wenn sich dahinter zwei Katzen und zwei Kinder aufhalten. Herrchen sollte aber zumindest in der Lage sein, den eigenen Hund aus eigener Kraft vom Fremdgrundstück zu entfernen. Wenn er das nicht kann, weil er zu alt, zu schwach, zu ängstlich oder zu dumm ist, sollte er sich vielleicht nicht unbedingt einen Schäferhund zulegen.

Oder wie meine Schwester jüngst sagte: „Wenn du ein Accessoire brauchst, kauf Dir ´nen Hut.“

 

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20 Kommentare zu “Mit Hund…

  1. TinnyMey sagt:

    darum heißt unser hund . „der tut nix“!
    lach…das stimmt natürlich nicht!
    LG an fam. müller 🙂

  2. menzeline sagt:

    Ich kenne noch einen sehr bekannten Satz der Hundehalter.

    „Der macht nichts, der will nur spielen.“

    Ja und dann sind sie auch schon von dem Vieh gebissen.

    Wir haben seit geraumer Zeit einen Hund hier im Haus. Letzten Samstag begegnete mir die Frau mit dem Hund auf der Straße. Wir konnten gar nicht so schnell schauen, wie mich der Hund zähnefletschend ansprang und mir ins Bein beisen wollte. Zuschnappen konnte er nicht mehr, weil er von der Frau zurück gezogen wurde, aber die Zähne haben einen blauen Fleck an meinem Knie hinterlassen.

    Ein verdammt gefährliches Vieh finde ich und vor allem unberechenbar, denn die Frau erzählte mir, dass er sehr schreckhaft wäre und dann die Leute anfallen würde.
    Wenn man so etwas doch weiß, warum legt man dann dem Hund keinen Maulkorb an.
    Sollte der Hund mich noch mal anfallen, werde ich Anzeige erstatten.
    So was braucht nur mal bei einem kleinen Kind passieren, dann sieht das sicherlich anders aus, als bei mir.

    Ich hoffe Ihren Kindern und der Katze ist nichts passiert. War aber sicherlich ein fürchterlicher Schreck für Alle?

  3. Inch sagt:

    “Das hat er noch nie gemacht!”

    “Sonst hört er immer aufs Wort.”

    Sagen das Mütter nicht auch recht häufig?

  4. frdrseltsam sagt:

    Oh Gott. Sowas ist echt unter aller Sau. Wenn der Köter nach Waden schnappt und über Zäune hinweg fegt. Meine Güte. (Ist übrigens auch nicht toll, wenn solche Hunde auf deinen eigenen (gut erzogenen) Fiffi losgehen.
    Aber es gilt: „Das Problem ist immer am anderen Ende der Leine.“ Die Hunde können nämlich im Prinzip gar nix dafür. (Sooo. Lanze gebrochen und so)

    • Frau Müller sagt:

      Man sollte halt in seinem Rudel der Chef sein. Wenn der Hund der Boss ist, hat man verloren. Das Ding mit der Notwendigkeit der Rudelführung haben einige wenige Hundebesitzer leider nicht auf dem Radar.
      Beim Besitz von Tieren gilt immer das Gleiche: Man muss wissen, was man tut. Dann klappt´s auch.

  5. ladycrooks sagt:

    Genau diese Diskussion führte ich gestern abend mit einem vernünftigen Hundebesitzer. Ja, es gibt auch solche.

    Der sagte klipp und klar: Ein Hund hat zu gehorchen ansonsten muss ein anderer Besitzer her.

    Schenk dem Herrn einen Hut, das ist wirklich das weniger gefährliche Accesoire.

    Großartig dieser Spruch! Grüße an deine Schweset. ich würde mir den derne klauen;-)

  6. Froggie sagt:

    Puhh, was für ein Reizthema… Wir sind umzingelt von unablässig kläffenden Kötern jede Größe und Tonlage, was die Freude am Garten doch beträchtlich minimiert. Den Vogel schießt der unmittelbare Nachbarshund, ein total gelangweilter Jack-Russel-Terrier, ab, der nicht nur ununterbrochen alles wütend und lautstark verfolgt, was sich bewegt, auch wenn es bei Drei auf dem Baum ist vor Schreck, sondern alles umbringt, was in seine Reichweite kommt. Die Frage, weshalb wir uns das gefallen lassen ist berechtigt, aber wer möchte schon grußlose Feindschaft am Gartenzaun?
    Wir hatten lange Jahre einen Dackel, sind durchaus Hundefreunde, auch wenn wir auf Katze umgestiegen sind, aber „Spielzeughunde“, die schnell lästig geworden sind, weil sie nie auch nur ansatzweise erzogen wurden, sind eine Pest. Und wie gesagt – die verantwortung dafür hängt am anderen Ende der Leine….
    LG Froggie, die auch mehr für Hüte wäre….

    • Frau Müller sagt:

      Viechzeug ist generell ein Reizthema, das kenne ich nur zu gut. Da nehmen sich Hunde, Katzen etc. nichts.
      In obigem Fall sollte aber gelten: Wenn ich Angst vor meinem eigenen Hund habe, sollte ich am Besten gar keinen besitzen.

    • Sabine sagt:

      besonders bei den kleinen Hunden (Terriern) wird die Erziehung vernachlässigt, habe als ehemalige Hundebesitzerin ebenfalls schlechte Erfahrungen gerade mit diesen Hunden gemacht. Ein Hund muss jederzeit abrufbar sein und darf nicht übergriffig werden, wer das nicht kann oder will, sollte besser Kakteen pflegen:-)

  7. Wortman sagt:

    Vielleicht solltest schon mal ein, zwei Hüte beiseite legen. 🙂
    Ich hoffe, den Kids ist nichts passiert.

  8. Frau W. aus B. sagt:

    Ich hoffe, Ihnen und Ihren Lieben ist nichts Gravierendes passiert und es bleibt bei einem einmaligen Vorfall.
    In unserem Wohngebiet (auch von mir liebevoll „Hundeauslaufgebiet“ genannt) belegt übrigens eindeutig folgende Aussage den 3.Platz in den „Meist-geäußerte-Sätze-von-Hundebesitzern-Charts“ : „Ich habe sonst IMMER eine Tüte dabei !“ Ja, neee…ist klar ! Ich habe sogar schon mal die kultivierte Antwort : „Schnauze ! (ehrlich wahr) Ich mache DAS schon auf dem Rückweg weg.“ erhalten. Herrlich ! Aber das ist ein anderes Thema.

    Ach, ich liebe Katzen ! :o)
    Sonnige Grüße

    P.S. Mein Favorit zu Ihrem Thema ist : „Der beisst nicht…der schluckt nur“.

  9. Kikki sagt:

    Mein Lieblingssatz: mag der Kinder?
    Ja, aber aber er schafft kein ganzes…
    Oder auch gern „eigentlich schon, aber heute hatte er schon einen Yorkie“…
    Aber ja, es stimmt, das eigentliche Problem hängt immer am anderen Ende der Leine!

  10. Nina sagt:

    Ich kenne Kids, die ich gerne mal anzeigen würde. Wegen mehrfacher Sachbeschädigung und Tierquälerei. Dazu sind sie mittlerweile vollständig erziehungsresistent. Da liegt das Problem auch an der nicht vorhandenen „Rudel“führung. Aber so etwas muss man natürlich hinnehmen. Sind ja Kinder. Ob die meinem Hund kreischend vor Lachen einen Stein an den Kopf werfen, während Muttern daneben steht, ist ja wurst. Ist ja schliesslich nur ein Hund. Aber wehe, er würde sich wehren. Dann gäb’s ein Riesengeschrei und die „Bestie“ müsste weg.

    Glücklicherweise sind wir mittlerweile umgezogen und haben richtig tolle Nachbarskinder. Gibt’s auch.

    Ich finde übrigens folgenden Satz wichtig: „Erst fragen, dann streicheln.“ Nicht jeder Hund mag es nämlich, wenn man ihn angrabscht.

    • Frau Müller sagt:

      Das ist sicher richtig. Macht in dem Fall aber ein völlig neues Thema auf.
      Hier ging es ja eher darum, dass der Hund unvermittelt angerauscht kam und Herrchen zu viel Schiss hatte, das Tier in den Griff zu bekommen. Und das ist eindeutig ein Problem zwischen Hund und Herrchen und hatte mit dem Verhalten meiner Brut nicht das Geringste zu tun.
      Dass darüber hinaus beide, Hund wie Kind, ein gewisses Maß an Führung benötigen, ist unumstritten. 😉

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