Fasching, Tauben, Taschengeld…

Es passiert aber auch gar nichts zur Zeit.

Ich könnte natürlich darüber schreiben, dass der Fasching jetzt auch den Kindergarten gefunden hat und ich mein Kind heute früh standesgemäß verkleidet (Pirat) in selbigen geschickt habe. Die Brut wollte denn auch nur noch mit „Käptn!!“ angesprochen werden. Gern in Verbindung mit einem kehligen Harrrrrr!!! Was ich total verstehen kann, bei der tollen Schnurrbart-fünf-Uhr-Schatten Kombination, die ich extra aufgemalt hatte. Also dem Kind… Morgen will der Nachwuchs dann Feuerwehrmann werden. Oder halt: Feuerwehrfrau. Die Feinheiten der korrekten Geschlechterbezeichnung sind der Brut mittlerweile vertraut. Das hatte letztens noch nicht so gut geklappt, als das Kind beim Bäcker wissen wollte, warum der dicke Mann da Kuchen kauft und die dicke Frau da meinte. Obwohl ich zur Verteidigung anbringen muss, dass das wirklich nicht so gut zu erkennen war. Zumindest nicht auf den ersten oder zweiten Blick…

Das Wetter indes kann sich gar nicht entscheiden, was es werden will. Gestern beinahe 15°C. Heute schneit es indes wieder vorsichtig. Morgen also Regen, wenn ich dem momentanen meteorologischen Durcheinander richtig folgen kann. Das ganze draußen wohnende Viehzeug indes stellt sich offensichtlich schon auf Frühling ein. Zumindest die schon fast zur Familie gehörenden Taubenpärchen, die es seit Tagen munter auf dem Dach treiben.

Ach ja, Herr Müller hat mir übrigens kein Geld da gelassen, als er heute früh das Haus verlassen hat. Falls du das liest: Ich konnte mir keine Kekse kaufen und werde heute Abend möglicherweise unterzuckert sein. Nur falls du dich fragst… was? Ob ich Taschengeld bekomme?  Kriegen Sie etwa keins? Das tut mir leid…

Ich für meinen Teil mache mich nun auf die Suche nach eventuellen Keksresten in Schubladen und… ach ja, arbeiten muss ich dann ja auch noch…

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5 Kommentare zu “Fasching, Tauben, Taschengeld…

  1. Filinchen sagt:

    Ach! Auch bei Ihnen kein Keks? Das Krümelmonster hat also erneut zugeschlagen.

  2. Herr Müller sagt:

    Liebe Frau Müller,
    ich habe gestern Abend noch einen großzügigen Anteil meines Barvermögens zu Ihrer Verwendung auf dem Esstisch drapiert.
    Wenn Sie jetzt behaupten, ich ließe Sie darben, dann haben Sie entweder nicht richtig hingeschaut oder das Katzenvolk hat plötzlich Appetit auf Geldscheine bekommen.
    Dass ich meiner Frau absichtlich den Kekskonsum verweigere, ist eine böswillige Unterstellung!
    Ihr beleidigter
    Herr Müller

  3. Johanna sagt:

    Hihi. Wirklich süß geschrieben. Meine Kleine tendiert dieses Jahr auch eher zu den männlichen Kostümen. War sie letztes Jahr noch Prinzessin und Schneewittchen, ging sie gestern als Polizistin und am Monat wird sie Bauarbeiterin. 😀

    Zum Wetter: Ehrlich gesagt gefällt mir der Blick in die vergangene Woche immer noch besser als das, was sich hier zur Zeit wieder abspielt. Schneechaos ohne Ende und dabei diese unglaubliche Kälte. Da bleibt nur die Hoffnung auf einen hoffentlich wärmeren März mit einzelnen Sonnenstunden.

    Liebe Grüße

    Johanna

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