Kartoffelspinnen…

Der Spätsommer nähert sich und mit ihm einige Unannehmlichkeiten. Sind Sie in den letzten Tagen auch damit beschäftigt, sich morgens einen Pfad durch Spinnennetze zu kämpfen? Wir müssen das. Denn latscht man einfach gedankenlos durch den Garten, kann man, am Tor angekommen, oft die Szene aus Indiana Jones „Jäger des verlorenen Schatzes“ nachspielen, in der Alfred Molina sich von Herrn Ford die Achtbeiner vom Revers klopfen lässt…

Man muss allerdings nicht derart fatalistisch handeln. Ich für meinen Teil renne am Morgen gern mit einem Besen durch den Garten, so dass es aussieht, als probe ich gerade Mary Poppins „Chim-Chimeney“. Auf diese Weise kann ich 80% der Spinnennetze aus dem Weg fegen, ohne mit den Insassen in näheren Kontakt zu kommen. Die restlichen 20% räume ich allerdings immer noch mit dem Gesicht ab. Meist dann, wenn ich in der Hoffnung auf Entspannung die Gartenbank ansteuere.

Ach ja, wo wir eh schon beim Thema Garten sind: Am Wochenende habe ich Kartoffeln geerntet. Im Frühling verbuddelte drei Handvoll Erdäpfel haben fünf ausgegrabene Handvoll ergeben. Womit ich zumindest nicht dem Sprichwort mit den dummen Bauern gerecht werde. Dieses Jahr haben wir es einmal mit Blauen Kartoffeln versucht. Die sind ja weder ertragreich noch werden sie besonders groß. Aber lustig sehen sie aus. Und lassen sich zu herrlich gruselig aussehenden Chips verarbeiten. Herr Müller indes philosophiert über den Sinn der Aktion, wenn man am Ende einer Saison nicht einmal den Teller geschweige denn Magen voll kriegt… Merke: Irgendwas ist immer.

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6 Kommentare zu “Kartoffelspinnen…

  1. Nina sagt:

    Ich muss Ihrem Mann zustimmen. Selbst habe ich im Frühjahr zwei zarte Tomatenpflänzchen erworben und sie in Erwartung üppiger Ernte auf den Balkon gestellt, gehegt, gepflegt und gedüngt. Jetzt, über 3 Monate später, sind sie zu einem Urwald mutiert. Menschen mit einer Schuhgrösse über 40 können den Balkon nicht mehr betreten ohne mitten im Grünen zu landen. Lediglich auf die Tomaten selbst warte ich vergeblich. 3 arg mittelprächtige Exemplare konnte ich bisher ernten – natürlich immer schön im Abstand von einer Woche. Und die musste ich dann noch jeweils mit meinem Mann teilen. Also Salat geht anders.

  2. Wolfram sagt:

    Das Sprichwort sagt ja nicht, wie viele Kartoffeln einer erntet, sondern wie dick sie seien… also: ich möchte das sehen! :mrgreen:

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