Dachdecker… todesverachtend…

Während derzeit draußen noch akute Erfrierungsgefahr besteht, vermeldet der Dachdecker, der für den Einbau unserer Dachfenster angeheuert ist, dass er nach seinem Skiurlaub bereit steht. Das heißt: In einer Woche. Wir haben dezent auf die Minusgrade hingewiesen, die ein Arbeiten am Dach jetzt nicht unbedingt angenehm machen, aber ernten nur ein großzügiges Abwinken. Warme Gedanken heißt das Zauberwort. Na dann…

Ganz nebenbei bekomme ich auch die größeren Fenster, die ich angequengelt hatte. Die derzeitigen Gucklöcher sind mir trotz muggeligem Dachzimmer zu klein, aber Herr des Hauses und Handwerker haben seinerzeit entschieden, dass die Größe schon genug Licht herein lässt. Nun stellt man allerdings fest, dass es so winzige Fenster eigentlich gar nicht gibt, weshalb man die vorhandenen Dachluken jetzt doch vergrößert und Frau Müller den Durchblick gewährt, den sie verlangt.

Die Schwiegerfraktion hat sich indes besorgt gezeigt, dass das derzeitig „offene“ Dach für Frostschäden im Haus sorgen könnte. Dass wir nur Teppichboden und hölzerne Wandverkleidung entfernt haben, die eigentlich isolierende Steinwolle aber noch an Ort und Stelle ist, wird bei der Sorge anscheinend großzügig übersehen. Telefonisch bekommen wir Tipps, wie man erfrorene Haustiere und Wasserleitungen wieder fit kriegt. Wir nicken brav und lachen erst, als das Gespräch beendet ist.

Herr Müller muss heute übrigens noch den Elektriker anrufen, der das Dach mit TV- und Telefon-Anschluss versorgen soll. Nebenbei sind auch ein paar Steckdosen nicht verkehrt. Hoffentlich liest der Gatte hier mit…

Ach ja, ganz die sorgende Mama habe ich meinem Kind gestern eine Nicht-verlier-Schnur für die Handschuhe gestricklieselt. Der Handschuhschwund wurde mir dann doch zu groß, so dass ich nun der (ein kindliches Trauma auslösenden) Unsitte verfallen bin, die Handschuhe an die Jacke anzunähen. Das Kind findet die Aktion lustig, hat es doch jetzt endlich mehr Taschen für Süßes & Co. Und ich habe mir schon mal ein Handarbeits-Blog gesichert, weil mich derzeit unglaublich künstlerische Anwandlungen befallen… Außerdem muss ich ja etwas mit den ganzen Nestbau-Hormonen anfangen. Ich belästige Sie dann zu einem späteren Zeitpunkt mal damit.

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5 Kommentare zu “Dachdecker… todesverachtend…

  1. Benedikt sagt:

    Kleiner Tip: Wenn schon Kabel gezogen werden, dann eine Netzwerkdose (am besten eine Doppeldose) mit CAT6 Kabel setzen. Die kann man für Telefonanschlüsse (analog und ISDN) und für einen Rechner nutzen.
    Dachböden werden ja gerne in Trockenbau ausgebaut und nichts isoliert WLAN Frequenzen besser als eine Trockenbauplatte.

  2. Oh, da bin ich aber gespannt….. gibt´s dort dann auch die angenähten Handschuhe zu sehen? Auf die Idee kam ich noch gar nicht. Hier lief bislang nur ein Bändsel durch die Ärmel. Aber dann sieht man mal wieder, wozu das Blog-Web gut ist 🙂

    • Frau Müller sagt:

      Gelle, man lernt nie aus. 😉 Handschuh-Bändsel werde ich wohl nicht posten, aber ich sammle derzeit, damit es dann später auch was zu lesen gibt.

      • solofutter sagt:

        Sagte ich schonmal, dass Männer hervorragende Filtersysteme haben durch die jede Andeutung hindurchrieselt. Achja: Ein Wink mit dem Zaunpfahl oder auch dem ganzen Zaun geht immernoch als Andeutung durch.
        Also Hörer nehmen, Nummer wählen und Gatten ans Ohr halten. DAS versteht jeder Mann. 😉

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