Dachverwirrung…

Wir müssen mal wieder etwas renovieren im herrschaftlichen Anwesen der Müllers. Genau genommen fällt die Wahl dieses Mal auf das Dachzimmer, von dem unsere Brut unbedingt möchte, dass ein Kinderzimmer daraus wird. Das ist ganz praktisch, denn Kind Nr. 2 braucht ja auch in absehbarer Zeit eine Unterkunft, so dass wir uns ohnehin Gedanken um die Räumlichkeiten machen müssen.

So, wie es aber derzeit unterm Dach aussieht, kann da keiner wohnen. Wir haben uns nun also, darin sind wir mittlerweile gut, um den einen oder anderen Handwerker bemüht, der sich die Sache einmal anschauen und kommentieren soll.

Zwei Herren waren bislang da. Einen dritten werden wir wohl aufgrund wachsender Verwirrung noch dazuholen müssen.  Zur Information: Es geht darum, in einem bereits gedämmten aber nicht weiter ausgebauten Dachzimmer die Wände mit Gipskarton auszukleiden, einen neuen Fußboden zu verlegen, eine Wand einzuziehen und die Fenster zu erneuern. So weit, so gut.

Für Handwerker Nr.1 war alles kaum ein Problem. Er fachsimpelte mit Herrn Müller über das Machbare und die wenigen Unmöglichkeiten unserer Vorstellungen ein Dachzimmer betreffend. (Frau Müller wurde bis auf einige Späßle ignoriert.) Dann maß er alles aus, kritzelte in ein schwarzes Büchlein und ging seiner Wege. Wenig später hatten wir das Angebot im Kasten.

Handwerker Nr.2 allerdings fing erstmal mit einem Kopfschütteln an und erklärte, was alles nicht ginge, was er gar nicht machen würde oder könnte und dass die Idee mit der Wand so schon mal gar nicht machbar sei. Der vorhandene Boden müsse außerdem komplett raus, ebenso die Dachsparren-Dämmung und das Ding mit der Tür sei wohl eine Schnapsidee. Letztendlich lief es auf zahlreiche Sonderanfertigungen hinaus. Das Angebot ist noch ausstehend.

Uns stehen nun erstmal die Fragezeichen in den Augen. Zumal die Sache jetzt nicht unbedingt billig ist. Aber bis zum Wurftermin von Kind Nr.2 sind es ja noch ein paar Tage…

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7 Kommentare zu “Dachverwirrung…

  1. Manu sagt:

    Lassen Sie Herrn Müller entscheiden. Dann sind Sie wenigstens nicht schuld. 😉

    LG

  2. zombielein sagt:

    Das klingt wie der Besuch in einer Fachwerkstatt. Eigentlich will man nur nen Ölwechsel, aber die Fachkraft geht erstmal ums Auto, guckt verzweifel, schüttelt mit dem Kopf und macht nur: „Tztztzzz. Das wird teuer, da ist viel zu machen…“

    • Frau Müller sagt:

      Genau, und jetzt stellen Sie sich die ganze Szene nochmal ohne Herrn Müller als Gesprächspartner vor sondern mit mir: Das macht bestimmt gleich alles nochmal 30% teurer. Nennt sich Hausfrauenbonus…

  3. Tanni sagt:

    Ach das kenn ich auch. Handwerker 1 scheint da wohl angemessen zu sein. 🙂 denn das ist schon alles möglich und wer einem noch 1001 Sache aufschwatzen will fällt bei mir mal ganz durch, denn wir haben ja keinen Stroh im Kopp gelle. Vielleicht noch 2-3 Angebote einholen oder bei diversen Onlinebörsen den Job anbieten und abwarten *däumchen-drück*

    • Frau Müller sagt:

      Nr. 1 war auch wesentlich hübscher. Kompetenz, Machbarkeit UND Attraktivität sind schon mal viele Pluspunkte. 😉 Deshalb darf Herr Müller das auch nicht entscheiden.

  4. Wolfram sagt:

    Und bis Kind N° 2 im eigenen Zimmer schläft, vergehen weitere Monate, schließlich futtert das Klene zunächst mehrmals pro Nacht. Also: keine unnötige Eile.

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