Hin und weg…

So, das schwangerschaftsbedingte Umkippen mit öffentlichem Kotzen hätte ich dann auch abgehakt. Man muss ja alles einmal ausprobiert haben.

Wunderlich, wie schnell man von einem Zustand in den anderen wechseln kann und das nahe Ende erst realisiert, wenn man eigentlich schon mittendrin steckt. Da ist erst noch alles ganz normal und dann, innerhalb von 10 Sekunden, wird das Bild schwarz, der Ton undeutlich und man hört sich noch leise faseln: „Wenn mich jetzt noch einer auffängt, wäre das super.“ Dann kotzt man heftig, zum Glück niemandem auf die Schuhe oder den Anzug, und befindet sich schon in einer eigenartigen Schwebe zwischen auf der Straße herumliegen und von jemandem getragen werden.

Danke in diesem Zusammenhang an die helfenden Helfer und meinen Vorrat an Traubenzucker in der Tasche. Und schön, dass Sie mir das mit der Schwangerschaft abgekauft und keine Mutmaßungen über meinen morgendlichen Alkoholkonsum angestellt haben…

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10 Kommentare zu “Hin und weg…

  1. Doktor Peh sagt:

    Sie tragen Ihre Alkoholika doch hoffentlich im Nuk-Fläschchen mit sich rum?

  2. Manu sagt:

    Oh Mann, was bin ich froh, dass beide Schwangerschaften ohne Zusammenbrüche oder Kotzerei von statten gingen…

    LG

  3. menzeline sagt:

    In der Straßenbahn sitzend und den Würgereiz zu verspüren, hoffen, dass die Haltestelle bald kommt, zur Türe rennen, um dann auf den Stufen, den reinwollenden Fahrgästen vor die Füße kübeln, so kenne ich das. *lach*

  4. der_emil sagt:

    Traubenzucker im Täschchen? War am kleinen Unglück eine diabetisch bedingte oder begünstigte Unterzuckerung „beteiligt“?

    • Frau Müller sagt:

      Ich musste deshalb gestern gleich zum verordneten Check… Ergebnisse gibts am Donnerstag. Wahrscheinlich war´s aber klassischer Unterzucker ohne Indikation gepaart mit „weiblicher Hysterie“. 😉

  5. Schmidtie sagt:

    Haha, ich habe erst „Hirn und Weg“ gelesen … was auch irgendwie zum „öffentlichem Kotzen“ passt 😀

  6. Rebellin sagt:

    Oh Frau Müller ich hab echtes Mitleid mit Ihnen 🙂 in meiner ersten SS hatte ich weder Übelkeit noch sonstige Anzeichen das da überhaupt Leben in mir wächst und auch im 9.Monat hatte ich nicht mal einen Bauch und wegen Kaiserschnitt nicht mal Wehen. Unglaublich…die erste SS ging mal so fast unbemerkt an mir vorbei 😀

    Und nun…nun leide ich jetzt in der zweiten SS unter absoluter Totalmüdigkeit aber auch diesmal keinerlei Übelkeit oder gar Übergeben. Ich wünsche Ihnen das es bald besser wird und sie die SS so richtig geniesen können ! 🙂 Alles Gute 🙂

  7. […] Besoffen auf der Straße umzukippen hat manchmal schon sein Gutes: Ich bekomme jetzt nämlich die guten alten Großmutter-Thrombosestrümpfe ganz offiziell vom Arzt verschrieben.  […]

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