Katzen hüten…

Kann nicht schreiben… muss Katzen sitten.

Seit gestern hüte ich Nachbars Kater. Der zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass er nie da ist, wo er sein soll. Zwar materialisiert er sich morgens und abends neben seinem Futternapf. Ansonsten ist er aber unsichtbar.

Heute früh habe ich zumindest festgestellt, dass im Keller eine ominöse Katzenklappe existiert, durch die der Kater hochwahrscheinlich kommt und geht, wie es ihm passt. Andererseits ist er zu fett für das winzige Türchen. Nun weiß ich, dass sich auch Katzen durch Löcher stopfen können, in die wenigstens ihr Kopf hineinpasst. Aber ich würde dem Wunder doch gern persönlich beiwohnen.

Bis Neujahr hüte ich den fremden Kater noch. Vielleicht komme ich dann auch hinter das Geheimnis, wo er sein kleines und großes Geschäft verrichtet. Wenn Sie mich fragen, wurde neben mir ein zweiter Catsitter engagiert, der immer dann erscheint, wenn ich gerade gegangen bin.

P.S. Würden Sie auch sagen, dass die Tatsache, als Dosenöffner und Häufchenwegmacher eines Vierbeiners auserwählt zu werden, auf meine Fähigkeiten als gute Nachbarin hinweisen? Oder wollte nur kein anderer die Drecksarbeit machen und mir wurde mein Problem zum Verhängnis, dass ich einfach nicht Nein sagen kann?

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7 Kommentare zu “Katzen hüten…

  1. Hossa sagt:

    Schon mal im Kühlschrank oder in der Voratskammer nachgeschaut?
    Gern verkriechen sich Kater auch in Weinkeller oder in die Nähe von Bierkästen… 😉
    Die Katzenklappen sind oft nur Fallen auf die die Catsitter reinfallen und sich dann in Sicherheit wägen….
    😉

  2. Inch sagt:

    Keine Sorge, Frau Müller. Das Sie dem Kater die Dose öffnen dürfen, ist ein großer Vertrauensbeweis.
    Es sei denn, das ist ein ganz übler Kater und die Nachbarn wollen es sich nicht mit den anderen Nachbarn verderben.
    Oder Ihre Nachbarn haben sich’s wegen dem Kater schon mit allen anderen Nachbarn verdorben.
    Oder…
    Ach was! Es ISt ein Vertrauensbeweis!

  3. Karin sagt:

    Das ist ein ganz großer Vertrauensbeweis!
    Ich würde sehr genau überlegen, wem ich meine 2 Katzen anvertraue.

  4. wahnsinn sagt:

    Ja, ich denke auch, dass es ein Vertrauensbeweis ist.

    Und wenn der Kater nach draussen kann, dann wird er doch wohl auch dort sein Geschäft erledigen. Das ist ja das Praktische an Katzen, oder? Man muss das nur ganz am Anfang (und vielleicht dann wieder gegen Ende…..) machen und sonst macht er/sie eh, was er/sie will 🙂

    Grüsse
    asty

  5. Rebellin sagt:

    Frau Müller, das sollten Sie durchaus als positiv ansehen. Ich habe 4 Fellnasen und habe unseren Urlaub gestrichen dieses Jahr weil ich nicht jedem X-beliebigen die Fellis anvertrauen würde, und sich keiner mehr fand dem ich vertrauen würde ! Also musste der Urlaub auf nächstes Jahr verschoben werden.

    Achja, und was die Katzenklappe anbelangt….Sie glauben gar nicht wo fette Katzen überall hineinpassen 🙂 Unser Nachbar hat auch nie gedacht das mein 8 Kilomonster durch seinen Taubenverschlag gelangen würde bis der Kater in der Voliere saß und die Tauben außerhalb 😀

  6. Alice sagt:

    Ich find auch, dass es ein vertrauensbeweis ist 🙂

  7. Jürgen sagt:

    Wir haben einen Kater, der seit geraumer Zeit Bed&Breakfast macht. Er wohnt drei Häuser weiter, benützt unsere Klappen und schläft im Wasserbett. Morgens vor dem Gehen will er was zu fressen.

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