Morgens um 8… Frittenbedarf…

Gehen Sie mal in der Früh zum McDonalds. Also zum Provinz-Mäc, wie es der unsere ist.

Schwangerschaftsbedingte Gelüste bringen es mit sich, dass Frau Müller morgens neuerdings gern gruselige Sachen verspeist, die oft nur der Frittenschwenker anbieten kann. Gehen Sie also mal kurz nach 8Uhr zum Mäc und schauen sich um.

Die Schüler sind für gewöhnlich schon durch, es sei denn, sie haben die erste und zweite frei, wie die Knaben da drüben mit dem Frühstücksfleischbrötchen. Dann finden sich immer zwei seriöse Herren mit Aktentasche, Anzug, Kaffee und BILD-Zeitung (letztere wird nie mitgenommen, man möchte ja nicht an gutem Ruf einbüßen). Nicht zu vergessen die Horde Handwerker. Blaumänner an einem Tisch, Gas-Wasser-Scheiße am anderen. Ein paar schüchterne Azubis darunter, die mit Blick auf den Tisch ihren „Kappu“ schlürfen.

Und nicht zu vergessen die zwei Spacken hinter mir, die auf meine Bestellung jovial näher rücken und wissen wollen, ob „die kleine Frau“ das alles ganz allein essen will…

Ich geb nix ab, dass das klar ist!

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9 Kommentare zu “Morgens um 8… Frittenbedarf…

  1. Alice sagt:

    Gibt Provinz-Mäcces den Gelüsten seiner Kunden denn nach? Denn neulich, in Karlsruhe, wollte mir vor 11Uhr keiner Burger braten und Fritten frittieren *heul*

  2. Juliane sagt:

    Sind die GasWasserScheiße-Männer nicht geichzeitig auch Blaumanntträger? Oder tragen die eine andere Kuhlöör? Welcher Beruf trägt eigentlichGraumänner? Und wer trägt Rotmänner?

    • Frau Müller sagt:

      öhm… also Gas-Wasser-Scheiße trägt hier gelegentlich rot. Das kommt aber, wie es scheint, darauf an, wer die Hosen sponsort. Blau ist bei mir immer Bau – aber auch nur deshalb, weil unsere Maurer immer in zartem Bleu aufftauchten.
      Generell ist die Gewandung wohl aber davon abhängig, was der Baumarkt an Klamotten hergibt.

  3. CeKaDo sagt:

    Und Sie haben Fleischiges und Frittiges bekommen? Da hatten Sie aber mächtig Glück!

    Ich bin in Sachen Tod einer nächsten Anverwandten eines Morgens gegen neun Uhr dreißig in einem Mägges-Restaurant in göttingen aufgeschlagen. Da ich schon seit sieben Uhr unterwegs und seit fünf Uhr in den Socken war, gelüstete mich, auch in Anbetracht vieler zäher Verhandlungen mit Behördenmitarbeitern, nach meinem geliebten BickMägg, umhüllt von einem Menü.

    Mich traf es wie ein Donnerschlag, als mir das Personal im gähnend leeren MäggCafä plus MäcSchiessmichtot glatt ins Gesicht sagt, bis halb elf gäbe es nur Frühstück und da wäre ein BigMägg nicht drin.

    Ich fragte, ob das normal sei und man schaute mich mit großen Augen bejahend an. Heute weiß ich, man hat mich dreist angelogen. Denen werde ich am 15. Dezember nach meiner Übernachtung dort etwas mächtig Böses erzählen. Punkt sieben Uhr ist deren Welt nicht mehr in Ordnung, großes Vollschwör.

    • Maini sagt:

      Diese böse Erfahrung musste ich auch schon machen, zum Leidwesen meines Mannes, der einen ordentliche Burger – hier Royal TS – wollte, während meine Wenigkeit das Frühstück geniessen wollte. Ich wurde bedient, Männe nicht. Er könne ja ab halb elf bestellen. Bis dahin wäre ich schon längere Zeit fertig gewesen und hätte keine Lust mehr gehabt, extra zu warten. Seitdem wissen wir, so richtig glücklich werden wir Macces nicht. Einer schaut immer in die Röhre.

    • Frau Müller sagt:

      Ziehen Sie aufs Land! 😉 Aber verrraten Sie bloß keine Interna, sonst kriege ich nie wieder Bööörger zum Frühstück!

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