Ferien dahin… endgültig…

Jetzt sind die Ferien endgültig vorbei – zumindest für uns und den Nachwuchs. Heute macht der Kindergarten wieder auf und so langsam können wir uns wieder an den Alltagstrott gewöhnen.

Ich für meinen Teil wollte heute, im Zuge des Ferienendes, etwas Philosophisches über Urlauber und Daheimgebliebene schreiben. Ich wollte im großen Rahmen die Gedankenwelt von arbeitenden und urlaubenden Zeitgenossen vergleichen und dabei zu dem Schluss kommen, wie unterschiedlich beide Parteien zum Beispiel mit sommerlichen Temperaturen umgehen. Für Urlauber kann es nämlich gar nicht heiß genug sein – am liebsten morgens um 7Uhr schon 30°C. Heimatverbliebene sehen das naturgemäß ganz anders, denn für die bedeutet Hitze in erster Linie ganz viel Leid im Büro. Zumal wenn man in vollverglasten Gebäuden ohne Klimaanlage sitzt und der Chef es nicht für notwendig erachtet, auch nur einen Ventilator anzuschaffen. 

Gleichzeitig wollte ich den Stress im Urlaub beleuchten, der mit dem Stress auf der Arbeit ziemlich viel gemeinsam hat. So wird komischerweise auch im Urlaub nie ausgeschlafen – obwohl 100% der Urlauber auf die Frage, was sie denn in den Ferien vorhaben, mit „Ausschlafen“ antworten. Aber die Realität sieht anders aus: Wenn man im Urlaub zu spät aufsteht, gibt es unter Umständen kein Frühstück mehr. Muss der Arbeitende morgens rechtzeitig seinen Bus erwischen, sieht es beim Urlauber ähnlich aus – nur dass sein Bus Buffet heißt. Auch Tagesausflüge beginnen gern schon vor Sonnenaufgang – achten Sie mal darauf…

Schlussendlich wollte der Frage auf den Grund gegangen werden, warum Urlaub auch immer ein Kampf ist. Kampf am Frühstücksbuffet, Kampf um die Sonnenliege, Kampf um einen Platz im Ausflugsbus, Kampf mit Einheimischen, die nichtmal Deutsch sprechen…

Und natürlich wollte ich Ihnen etwas darüber erzählen, wie kaputt und genervt man am Ende aus dem Urlaub zurückkommt und dass man nun eigentlich Urlaub vom Urlaub bräuchte, aber am nächsten Morgen leider schon wieder in die Arbeit muss.

Aber dann ist mir gar nichts eingefallen. Deshalb schreibe ich auch nichts darüber.

Schönen Montag!

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9 Kommentare zu “Ferien dahin… endgültig…

  1. Exilbayerin sagt:

    Manchmal muss man halt auch einfach schweigen können. Sehr gut gemacht, Frau Müller. Ich posaune ja auch nirgends raus, dass ich in zwei Wochen Uuuuuaaaaalaub hab, weil das ja all den arbeitenden Menschen gegenüber unfair wäre. Ned wahr?!

    Ich finde, wir zwei schweigen zu gewissen Themen schon ganz gut.

    In diesem Sinne:
    Happy Alltag! 😉

  2. sweetkoffie sagt:

    Wir haben noch eine gute woche vor uns und dann?
    Dann kehrt der Alltag endlcih wieder ein und alles geht seinen geregelten Gang.
    Ferien sind schön!
    Ferien sichd auch schön, wenn sie wieder vorbei sind 😛

    Geute Woche und liebe Grüße
    Sweetkoffie

  3. theomix sagt:

    ich sag ja auch immer: Schweigen, schweigen, schweigen! Aber niemand reagiert, alle bleiben stumm…

  4. Naja, wenn Sie nichts schreiben, dann kann ich mir ja auch meinen Kommentar sparen. Man muss ja auch nicht immer zu Allem was zu sagen haben. Es soll ja Memschen geben, die ständig und überall [wird weggezerrt] …

  5. Kim sagt:

    Seufz, Ferien finden immer ein schnelles Ende 😦

  6. Maini sagt:

    Urlaub hier auch zu Ende, nur mich hats gefreut. Vier Wochen bei 40 Grad, wer will das? Und tägliches wirklich lautstarkes Geplapper in einer Sprache, die man nicht beherrscht, das hält doch keiner aus. Wieso sind die Südländer immer alle so laut? Beim ersten Wort des Tages gingen die Kopfschmerzen los. Ach und überhaupt. Urlaub ist schön, keine Frage, aber es ist auch schön, wenn er vorbei ist.
    Btw. geht jetzt die Jobsuche los, könnte bissi Daumendrücken vertragen. In einer Woche macht auch hier der KiGa dann endlich wieder auf, es wäre natürlich super perfekto und mehr als wünschenswert, wenn bis dahin sich was ergäbe. *grenzenlosenoptimismusausstrahl* 😀

  7. persephone sagt:

    also ich habs probiert mit dem Ausschlafen im Urlaub… mit dem Effekt dass ich mich den Rest des verbliebenen Tages über die verschlafene Zeit geärgert hab, und nutzlos mit einer Auflistung von Dingen die ich in der Zeit, in welcher ich geschlafen hatte, alles machen, anfangen oder sogar erledigen hätte können – beschäftigt war. Als ich dann einsah, dass ich beim hätte, wäre, würde, sollte, müsste, könnte…-Ärgern auch nix besseres mache als Nerven wegschmeißen hab ich beschlossen, im Urlaub zwischen frühestens und spätestens aufzustehen, so dass noch ein paar Stunden mehr vom Tag übrig bleiben. Nachts gern länger aufbleiben ist ja lustig, aber man ist kein Teenie mehr, und sämtliche Film-Schinken die man im Tv verpasst können digital aufgenommen werden zum irgendwann mal ansehen. Hauptsache man kann einschlafen, durchschlafen und ausschlafen aber nicht den halben Tag verschlafen. Schlafliebende Grüße

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