Lies was schönes…

Ich bin ein Geek. Ich trage eine Brille, manchmal auch einen Zopf. Ich bin „technikaffin“.

Neueste Errungenschaft: Ein eBook-Reader. Hah! Und neuerdings lese ich auch wieder literarische Klassiker. Dickens nämlich. 800 Seiten „David Copperfield“. Großartig! Ständig fällt jemand in Ohnmacht und immer, wenns gerade in die Story passt, stirbt einer. Ich liebe Dickens. Nächster Versuch: Große Erwartungen. Da sind die Erwartungen entsprechend groß.

Dazwischen muss aber Schund gelesen werden, das halte ich immer so.  Derzeit Guillermo (nicht zu verwechseln mit Benicio) del Toros  „Die Saat„. Ein rasanter und dabei eher untypischer Vampir-Roman – wird wahrscheinlich demnächst ohnehin verfilmt. Gleich danach der zweite Teil „Das Blut„.

Um die Verrohung danach in Grenzen zu halten, kann ich „Der Regen, bevor er fällt“ von Jonathan Coe empfehlen. Eine melancholische Generationengeschichte. Bis auf die Tatsache, dass mir bei diesem Buch irgendwie das Ende fehlt. Und dass auch irgendwie alle sterben…

Danach, schon auf den eBook-Reader geladen: „Die Woll-Lust der Maria Dolors“ von Blanca Busquet. Der Titel war so schön, das Buch soll es auch sein. Es geht um eine strickende Oma.

Und noch was Wunderbares zum Schluss – unbedingt im englischen Original lesen – „The Eyre Affair“ von Jasper Fforde. Gehört, weil so toll, eigentlich nach oben in den Text, als Nummer eins sozusagen. Aber irgendwas ist ja immer.

Moment mal… jetzt wollte ich über meinen tollen eBook-Reader schreiben und was habe ich gemacht?

Hmpf…

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5 Kommentare zu “Lies was schönes…

  1. extrafruity sagt:

    Oh Dickens, habe ich auch kürzlich für mich entdeckt und Oliver Twist gelesen. War sehr gut, aber schon auch etwas anstrengend. Mal sehen, ob ich mich nächstens an David Copperfield wage…

    …und einen Ebook-Reader hätte ich auch gern, aber das nur nebenbei, denn das war ja nicht das Thema des Artikels – oder doch? 😉

    • Frau Müller sagt:

      Ja, Herr Twist steht noch auf meiner Liste, ich bin gespannt.
      Es kann aber nicht schaden, zwischendurch immer mal wieder was richtig Schlechtes zu lesen. Man will ja nicht zu sehr vergeistigen. 😉
      Über den Reader schreibe ich dann später mal.

  2. sabine sagt:

    Ja, bitte unbedingt ueber den Reader schreiben. Nachdem ich umzugsbedingt (fast) alle meine Buecher bei meinen Eltern lassen musste, moechte ich gerne einen Reader haben. Erstens ist es so wunderbar geekig und zweitens liegen die Vorteile (im wahrsten Sinne des Wortes) auf der Hand: beim naechsten Umzug sind alle (neuen) Buecher dabei 🙂

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